Flugplatztag, der für blutige Anfänger kein Aufsteigen zuläßt, obwohl es ständig so aussieht, als würden sich die Wolken lichten. Jungs, die sich spaßeshalber aus 150m (einhundertfünfzig! Metern!) in die ziemlich flache Tiefe werfen. Ja, das ist nicht so wie sonst, wo man am Motorengeräusch hört, dass die wohl jetzt springen und dann vielleicht, aber nur wenn das Licht richtig ist, ein paar winzige Punkte sieht und dann sich öffnende Schirme. Aus 150m (einnhundertfünfzig! Metern!) sieht man auch von unten ganz genau, wie da Menschen aus dem Flugzeug springen, mit Armen und Beinen und Köpfen und was sonst noch so dazugehört. Da gibt’s nur noch eins: Fassungsloses Staunen. (Kommentar eines Piloten: “Immer nur Freifall ist auch langweilig”). (Fotos vielleicht morgen. Wenn ich nicht zu müde bin.)

Ist da vielleicht

etwas Blaues augeblitzt

zwischen den Wolken?

Nein das war wohl

ein Irrtum, fürchte ich.

Genug Flieger ringsum,

aber nur der Sound den die

Pink macht

gibt dieses

frohe Gefühl das

alle Türen öffnet

… ist da nicht doch ein

kleines bisschen blau,

aufgetaucht

da, schau doch …

Nein. Und wenn, dann

zu kurz.

Stattdessen Freibier.

Vorträge.

Irgendwann

knallt ein

Aschenbecher

gegen die Wand.

Ein schöner Tag.