Bedenklich…


Bedenklich ist, wenn man den Bedarf nach einem neuen Computer daran erkennt, dass es einfach zu mühsam ist, aufzustehen, eine CD rauszusuchen, sie in den CD-Player zu legen und die Anlage aufzudrehen. Ja. Auf meinem “Restgerät”, das von allen kaputtgegangenen (nein, ich schreib das zusammen) Teilen befreit ist, mit 4GB Festplatte, habe ich natürlich kein 3,5GB großes MP3-Archiv, an das ich mich in letzter Zeit so richtig gewöhnt hatte. Aber das ist kein Grund. Wo ich doch zur Zeit sonst nichts mache, das den Bedarf nach einem stärkeren Gerät rechtfertigt.

Ich meine, ich könnte natürlich ganz andere Dinge tun mit einem ordentlichen Kübel. Ich sollte natürlich ganz andere Dinge tun. Demovideos schneiden. Neue D.-Band-Tracks ins Netz stellen. Zumindest die Kubaseiten fertigmachen. Naja, das ginge ja grade noch, wenn ich mich dazu überreden könnte, die Bilder von CD zu bearbeiten. Von meinem alten, klapprigen CD-Laufwerk, das sich alle 10 Minuten überlegt, ob es eine bestimmte CD als solche erkennt oder nicht. Hab ich aber keine Lust drauf. Ist ja kein Arbeiten, so.

Aber das ist alles Theorie. Weil in Wahrheit tue ich zur Zeit nicht einmal die simplen Dinge, die ich mit meinem Notgerät ohne weiteres tun könnte. Also alles, was nur mit Buchstaben zu tun hat. In Wahrheit tue ich zur Zeit nämlich gar nichts. Außer misstrauisch in meinen Körper hineinzuhorchen, ob er jetzt endlich wieder Ruhe gibt oder ob da vielleicht noch ein Wehwehchen nachkommt.

Das ist ja nun auch kein Zustand. Da will ich doch mal abhelfend in mich gehen.


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