Da hat mein alter schwedischer Lieblingsrocker ein neues Buch geschrieben, und Svenska Dagbladet verwendet im Titel seiner (wohlwollenden, aber dennoch eher lauen) Rezension das Wort “Bloggprosa”. In der Printausgabe, wohlgemerkt. [Links via Blind Höna]

Der Blogvergleich klingt dann im Artikel ungefähr so:

Ulf Lundell hat mit den Jahren eine Romanform entwickelt, die auffallend der Blog-Kultur ähnelt, über die man in den letzten Monaten so viel gehört hat. [Den Rest, Journal-Form, persönliche Reflexion, etc spar ich mir jetzt zu übersetzen.]

Interessant daran finde ich, dass diese doch eher konservative Tageszeitung davon ausgeht, dass die Feuilletonleser ohne weitere Erklärung verstehen, was ein Blog ist. Oder geht das bei uns auch?