Wir sind also angekommen, und weil die Geschäftsstrasse “Vaci ut” auf dem Weg zum Hotel liegt, nehmen wir sie gleich mit. Mehr oder weniger. Es ist Samstag Nachmittag, und die meisten Läden sind geschlossen. Offen ist nur, wovon man sich Touristengeschäft erwartet. Es gibt also Ansichtskarten, getrocknete Paprika und Schnaps. Und Zendvic (Sandwich) auch. Der Sufi ist zudem noch entsetzt, dass die Globalisierung offenbar auch hier im Eilschritt Einzug gehalten hat – weniger schlimm als zB in Bratislava, finde ich. Soweit ich zu diesem Zeitpunkt überhaupt irgendetwas finde. Ich bin todmüde. Mein Kreuz tut weh. Ich weiß nicht, was ich hier mache. Ich weiß überhaupt nichts. Ich bin doch kein Städte-Tourist…