Paris, CDG, 13.6.2004. Aus 6-Stunden-Warte-Langeweile (und in Marokko ob fehlender Möglichkeiten aufgestauter Kauflust) muss eine CD her. Hm. Hitparadenschrott. Mumifizierte Chansonneure und -eusen. Ganz hinten ein Regal voller Buddhas. Hm. Da war doch mal was? Richtig, in dem komischen Geschäft in Wien, wo ich frage, was sie denn da Schönes spielen. Buddha Bar, hat die Verkäuferin gesagt. Kriegt man nur im Import-Laden und sauteuer, hat sie gesagt. Dass es da aber so viele davon gibt. Und eigentlich ist es gar nicht meine Musik. DJ und so. Hm. Ich will aber jetzt irgendetwas kaufen, einfach so. Ich greif mir eine, ausgewählt nach der Coverfarbzusammenstellung.

Wochen später. Ich glaub, ich hol mir noch die restlichen Ausgaben dieser Compilation und verkaufe/lösche dann den Rest meiner Musiksammlung.

Na, Bob Dylan behalt ich vielleicht.