Archiv der Kategorie: Chronik

Gegend.


Halb verschlampter Samstag


Hatte schon fast vergessen, wie das ist, nach diesem einen Bier zuviel am Vortag gemütlich verwirrt aufzuwachen. Gar nix saufen macht zwar effektiv, ist auf Dauer aber auch keine Lösung. […]

Gestohlener Montag


Eigentlich hätte an diesem Montag ja schon wieder die Arbeit gerufen. Aber „eigentlich“ ist ja eigentlich ein völlig überflüssiges Wort, wie meine Deutschlehrerin damals in der Schule nicht müde wurde […]

Schon wieder Sonntag


Ich sitze im Hof und brauche einen Augenblick, um zu verstehen, was das für ein Geräusch ist. Es ist der Regen, nicht viele aber große Tropfen, die auf dem Kunststoffdach […]

Die andere Chronik


So gegen Mitternacht stehle ich mich davon, und ja, so fühlt sich das an, obwohl ich den ganzen Tag brav gearbeitet habe: Ich stehle mich davon, von der Arbeit, für […]

Zwischen den Zeiten


Dieser ewigblaue Himmel ganz ohne Wolken ist beunruhigend. Das meine ich ganz unesoterisch, auf das Klima bezogen, auf nichts anderes. Gestern hat es ein paar Tropfen geregnet, oder war das […]

Ostersonntag


Die japanische Kirsche regnet rosa Blütenblätter zu einem filigranen Teppich. Der Rauch meiner Zigarette kringelt aus dem Schatten in die Sonne. Zwischen den rosa Blüten summt und brummt es. Bienen! […]

Meistens z’haus (Splitter)


Die schwedische Schriftstellerin  und Journalistin Elisabeth Åsbrink schreibt in DN, dass die Sache mit dem Vertrauen wohl nicht genug sein wird im Kampf gegen Corona, und nennt Schweden ein „friedensgeschädigtes“ […]

Draußen, zur Abwechslung


Zur konspirativen Übergabe einer Grafikkarte verabredet, ging ich dann doch mal wieder hinaus. Es war deutlich mehr los als bei meiner letzten Einkaufstour, Dienstag war das glaube ich. Oder Montag? […]

Z’haus (Splitter)


Man liest so viel von Leuten, die glücklich sind, jetzt am Land zu leben. Ich bin ganz glücklich, in der Stadt zu leben, weil sich da vor dem Fenster doch […]

Fauler Sonntag (Splitter)


Gestern hatte ich noch geplant, gleich heute mit dem Aufräumen der Wohnung anzufangen, aber dann las ich noch im Bett, dass heute internationaler Tag des Faulenzens ist. Ich setzte mich […]

Das neue alte „Normal“


Das seltsamste sind die leeren Straßenbahnen, dachte ich heute, als ich im Regen und gut verhüllt alleine durch die Stadt ging, um doch wieder einmal ein paar Schritte zu machen. […]