Archiv der Kategorie: Schreiben

100 x 100 (54)


Während sich alles verändert, verändert sich nichts. Ich staune und sehe mir beim Nichten zu. Jemand sagt, Langeweile ist die Voraussetzung für Kreativität, doch das stimmt mir nicht, denn am […]

100×100 (39)


Schaben fliehen weinend. Eine Perle von Spam-Betreff, die ich beim Überfliegen der ausgefilterten Mails gefunden habe. Sofort möchte ich einen Roman schreiben über die tragischen Ereignisse, die die Schaben massenweise […]

100 x 100 (30)


Variationen eines Themas. So nah und doch so fern. Langweilig, aber monton fesselnd. Ein Zugsunglück des Unterbewusstseins, das sich immer wieder wiederholt. Es macht alles schmutzig, die Wörter, die Welt, […]

100 x 100 (29)


Interessante Zeiten, und ausnahmsweise fühlt sich das nicht wie ein Fluch an. Das Gefühl, nach einer langen schmalen Einbahn wieder an eine Kreuzung spannender Möglichkeiten zu kommen, hat zwar nur […]

100 x 100 (28)


Man kann sich fragen, warum die Stadt so ungewöhnlich ruhig und leer ist, und dann feststellen, dass in drei Tagen Ostern ist. Nicht, dass man nicht schon hier und da […]

100 x 100 (26)


Das 100 x 100 Experiment treibt erstaunliche Blüten. Während ich mich anfangs fragte, was ich denn überhaupt schreiben soll (ist nicht eh schon alles geschrieben?), fällt es mir mittlerweile schwer, […]

100 x 100 (22)


Eine auf den Deckel gekriegt (verdient) und den Impuls, den Kopf in den Sand zu stecken, unterdrückt. Bei Reparatur noch eine auf den Deckel gekriegt (unverdient) und dann tatsächlich den […]

100 x 100 (21)


Mit weiteren Schneeflocken treibe ich zu einer Pressekonferenz. Der Präsident der Landwirtschaftskammer isst ein Ei. Ich trinke Cappuccino. Der Kollege neben mir murmelt beständig, sodass ich mehr mitschreibe als sonst, […]

100 x 100 (18)


Schweigen steigt auf, dicht und dampfig wie ein Sauna-Aufguss. Es hat keinen Sinn zu Wacheln, es ist keiner da. Es wär Zeit, die Tür aufzumachen, aber der Sprung ins kalte […]

100 x 100 (17)


Getreu den gestrigen Gedanken bleibe ich mir lange fremd. Wieso muss ich immer wieder von neuen lernen, was ich schon so lange weiß? Warum falle ich immer und immer wieder […]

100 x 100 (16)*


Dunkle Züge, kalter Regen. Dazwischen Musik und Worte, wunderbar. Dennoch komme ich nicht ganz heim zu mir, oder vielleicht bin ich es schon? Was weiß denn ich, was „heim“ überhaupt […]

100 x 100 (15)


Schade, dass man Gefühle nicht einfrieren kann. Nein, nicht so. Sondern wie ein Foto. Zum Wieder-Fühlen, wenn dann schon wieder ein Tag unerkannt um die Ecke geschlichen ist, oder eine […]

100 x 100 (13)


Es ist ein schmaler Grat zwischen vergnügter Effizienz und nutzloser Hilflosigkeit. Draußen locken Kuschelwolken vor einem Blau, das viel zu intensiv ist für den Vorfrühlingstag. Wie noch in jeder Tretmühle […]

100 x 100 (12)


Sonne. Regen. Sonnenregen. Die plötzliche und unerwartete Brillianz eines Hochglanz-Bildschirms, gegen die die Echtwelt-Farben geradezu verblassen. Effizienz mit zarter Note. Weich bleiben, ruhig bleiben, ich selbst bleiben. Am Fenster bricht […]