Da ist einer in die U-Bahn eingestiegen, die dort ja mehr eine Straßenbahn ist, hat aus einer tiefen schwarzen Tasche ein Saxophon gezogen und zu spielen angefangen, ungefähr zwei Uhr früh war es, der Wagen trotzdem gesteckt voll, alle sehr still und gebannt von den geblasenen Melodien; und, zugegeben, Faschingssonntag war es, aber: “Das ist doch jetzt nicht wahr?” frage ich vermeintlich leise unseren Gastgeber, nicht leise genug: ein anderer (nicht mehr ganz nüchtern, aber sehr überzeugt) antwortet: “Ist doch egal, ob das wahr ist, schön isses jedenfalls!”.

Soviel dazu. [Via convers.ant.]