Und währenddessen flimmerte auf Arte ein Themenabend zu den Gesichtern des Terrorismus vor sich hin, der sich weniger wegen seiner dokumentarischen Qualität als interessant erwies (denn die Vorgänge kennen wir ja ohnehin alle, wir aus “meiner Generation” *hust*) sondern vielmehr wegen des undenkbaren: dass die damaligen Täter zu Wort kamen. Ein Umstand, der mich umso mehr faszinierte, je distanzierter der eine, je berührter der andere vor der Kamera stand.

Das ganze geistig unterlegt von diesem gehirnschwebenden (Ab)Satz, wahr und doch unendlich traurig, aber auf eine seltsame Art steht das alles schon hier drin.