Bücher, die mithilfe von intelligenter Haushaltstechnik Stimmungen projezieren, sollen in Zukunft das Leseerlebnis erweitern:

Wenn das Buch etwa im Sommer spielt, sollte die Glühbirne in der Leselampe warmes, dem Sonnenspektrum ähnelndes Licht spenden, die Raumtemperatur um ein paar Grad steigen, eine kaum hörbare Sommergeräuschkulisse aus der Stereoanlage ertönen. [→ derStandard]

Stellen wir uns das doch einmal lebhaft mit den Kriegsszenen in “Vom Winde verweht” vor. Oder das leise Husten das einen durch die Lektüre des Zauberbergs begleiten könnte. Oder die betörenden Düfte aus Camus “Pest”. Oder stellen wir uns das lieber nicht vor. Ich will ohnehin keinen intelligenten Haushalt.