Zwei Tage in Zell am See, am Flugplatz natürlich, denn die Pink war ja auch dort. Meine Kleinigkeit ist dort nur ein einziges Mal gesprungen, zuerst zu lange gezögert und dann waren die Wolken zu dicht für Neulinge, aber es war ein Sprung, und es der schönste und beste und wichtigste bisher (warum das so ist… das wissen die, die’s wissen…).

Also da rauf im geheizten Flieger und endlich der Exit… Der geplante Salto klappt nicht so recht, stattdessen liege ich in der Luft auf dem Rücken und schaue der entschwindenden Pink nach, will warten bis die nächste aus dem Flugzeugbauch kommt, aber das dauert zu lang… also umgedreht, und zum ersten Mal nicht über der Wüste, und plötzlich soviel Gegend zu betrachten… und der glücklichste Mensch auf der Welt sein, für die paar Sekunden…

Sonntag kein Wetterglück mehr, also die langen Stunden über die Autobahn wieder nach Hause, gute Nachricht: Das Notebook lebt wieder, nur die Tastatur klebt noch…

Im sonntagstristen Bus der Wiener Verkehrsbetriebe plötzlich das Bedürfnis, ein Auto zu besitzen, um dieser Tristesse zu entkommen. Wie in dem alten Witz, wo der Mann zu seiner Frau sagt: “Ich kann nicht mehr sehen, wie du dich abrackerst – mach bitte die Küchentür zu!” – und dann hohnlacht ganz kurz ein blauer Himmel da oben, aber in Wirklichkeit kann mir all das nichts anhaben…