Auch unser zweiter Tag zeigte sich unerwartet strahlend und warm. Der 3. Oktober, und als ich nach dem ausgefallenen Frühstück (da die Kellner das Buffet vor meiner hungrigen Nase aus dem Saal gefahren hatten, und ich zu gut erzogen war, um “Halt!” zu rufen – Kaffee gab’s aber noch) aus dem rauchfreien Frühstückstaum auf die Gasse trat, um den Tag zumindest nikotinhaltig einzuleiten, hielt ich es leicht im T-Shirt aus. Ein gutes Zeichen für den Tag. Außerdem war ich zumindest genau so wach wie der fernsehgeschädigte Sufi, wenn auch deutlich weniger entschlossen.

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Der Anblick einer nicht enden wollenden Masse von Läufern – der Stadtmarathon führte fast direkt am Hotel vorbei – machte mich dann auch sofort wieder todmüde.

Ob die heldenhaften Damen und Herren im Bild vorne, hinten oder in der Mitte liefen, weiß ich allerdings nicht zu sagen. Wir spazierten runter zum Donau-Ufer. Dort Straßenbahnen in Gelb.