Wenn es in meinem Leben etwas gibt, was den Namen Heimat verdient, dann ist es die Dämmerung.

Diese Stunde zwischen Licht und Dunkel, zwischen Hier und Dort, zwischen Sein und Schein schenkt soviel Geborgenheit, wie ich vertragen kann.

Die Dämmerung macht Fremdes vertraut, nimmt Unbekanntem die bedrohliche Schärfe, doch gleichzeitig schenkt sie dem Altbekannten einen Hauch von Fremdheit, gerade soviel, dass es nicht mehr todlangweilig ist.

Wenn Zärtlichkeit eine Farbe hätte, dann wäre es die Farbe der Dämmerung.