Die Pausen zwischen den Blogpausen

Es ist natürlich ein Kreuz, wenn der feste Vorsatz, wieder öfter journalzubloggen, ausgerechnet am ereignislosesten Tag der letzten Monate auf dem Kalender steht. Andererseits ist das Schreiben über nichts Wichtiges vielleicht ein guter Anfang. Tja.

Pause macht jedenfalls die Hitze. In meinem Dachkammer-Universum heißt das, dass die Temperatur innen nicht über 30 Grad geklettert ist. Das Leben im gangseitig und straßenseitig offenen Elfenbeintürmchen genieße ich sehr, wenn der Wind nicht gerade verlangt, dass eine der beiden Seiten geschlossen werden muss.

Keine Pause hingegen macht die Arbeit, aber an Tagen wie heute, an denen ich tatsächlich arbeiten kann, ohne dass alle naselang jemand etwas Unerwartetes von mir will, fühlt sich das dennoch schon fast wie Urlaub an.

Glücksmoment: Dunkles Käsebrot mit Tomaten. Warum vergesse ich meine einfachen Lieblings-Genüsse zwischendurch immer wieder?

Zweifelmoment: Heuer, zum ersten Mal seit gefühlten Ewigkeiten, könnte ich tatsächlich wieder einmal einen kurzen Urlaub anderswo machen. Aber ich kann mich verdammtnochmal nicht entscheiden: Süden? Norden? Oder doch noch einmal verzichten und stattdessen die Fenster sanieren?

Verwunderungsmoment: Wie jemand (gerechtfertigte) Sachkritik trotz Samthandschuhen als persönlichen Angriff verstehen kann. Menno!

Entzückungsmoment: Ein Zwergpudel mit rosarot gerahmter Herzchen-Sonnenbrille vor dem Supermarkt. Armes Modeopfer oder tatsächlich sonnenempfindlich? In jedem Fall hat mir der Hundeblick ein Grinsen ins Gesicht gezaubert (leider war das Fon nicht mit, schade um das Foto).

Medienmomente wär auch noch auf der Journalblogliste, aber ich gebe zu, das deprimiert mich heute zu sehr. Ich lege stattdessen diese Twitterperle hier ab:

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