Hab ich gedacht. Um sieben Uhr zwanzig bin ich hellwach. Einen diffusen Traum im Kopf, in dem mir Stefan Raab sein Sweatshirt schenken will, wenn ich mit ihm ins Bett gehe. “Ich hab’s im TV getragen”, sagt er. Als ich noch überlege, wie ich sein Ansinnen ablehne, ohne ihn zu beleidigen, weil er trotz allem ein netter Kerl ist, wache ich auf.

Auf der Straße kläfft ein Dackel. Die Sonne bahnt sich ihren Weg durch die Jalousien. Immer schon ist es mir schwer gefallen, einzuschlafen, wenn ein Lichtstrahl um mich herumtanzt. Ich stecke meinen Kopf unter die Decke. Das nutzt nichts. Ich weiss, dass das Licht da draussen ist.

Eine Stunde liege ich noch so und schaffe es in eine Art gedankendurchwobenen Halbschlaf. Dann wacht der Nachbar auf. Er begrüßt den Tag mit einer HipHop Session, die mich unverzüglich in die Senkrechte befördert. Da gibt’s nur eins: Zurückschlagen. Rein mit dem selbstgebastelten Frühlings-Sampler und die Lautstärke hoch.

Und wenn ich schon an einem Samstag so unverschämt früh wach bin, kann ich genauso gut anfangen, die Wohnung zu putzen.

Song zum Tag:

Tocotronic – Morgen wir wie heute sein