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Es ist still (Journal #72)

Es gibt so Tage, da ist bleibt es still, ganz egal wie viel man redet oder anderweitig kommuniziert. Es ist friedlich und es passt und ist doch irgendwie eigenartig, ein bisschen so wie früher, als die Welt noch nicht permanent im Haus war, obwohl doch die Welt permanent im Haus ist. Derweilen arbeite ich brav und muss mir nur einmal ein bisschen selbst auf die Finger hauen, weil ich weniger Dringendes aus einem Impuls heraus vorziehe.

Die Nachrichten mittlerweile ein permanentes ungläubiges ‚Gibtsdochnicht‘. Ist das noch meine Welt? Werde ich jetzt schon richtig alt, oder schaue ich nur genauer hin?

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