Fare thee well


Es ist etwas Seltsames mit dem Tod. Er taucht nie dort auf, wo du ihn erwartest, im Dunkeln, wenn du wachliegst und dir Gedanken machst. Stattdessen kriecht er hinterrücks aus dem Telefonhörer, wo du ihn am wenigsten erwartest, zwischen einer Kinovorstellung und einem Abendessen, fast nebenbei.

Es ist kein sehr naher Tod. Aber dann, irgendwie. Doch. Macht sich breit im Sonnengeflecht. Läßt sich nicht wegreden, wegrauchen, wegtrinken.

Immer wieder das Schwierigste am Tod ist, ihn auszusprechen. Auch wenn es die Zuhörer nicht oder kaum betrifft.


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