Filmreif


Pünktlich mit dem Regen setzt Calexico ein. 5 Minuten hat es gedauert von strahlendem Sonnenschein zur Weltuntergangsstimmung. Ich dreh das Licht auf & das Aufblitzen der Lampe erinnert mich an eine Traumsequenz, die so schön & eigen war, dass ich sie hier nicht aufschreiben will.

Trotz quicklebendigen Posteingangs fühlt sich die Welt an, als wäre sie völlig verlassen, außer von mir. Das liegt wohl auch am Licht, an der Musik. Nicht traurig, sondern seltsam tröstlich.

Geistesabwesend eine Liedzeile mitgesungen, eine Stimme als hätte ich die ganze Nacht Whiskey getrunken & Filterlose geraucht. Frage mich, ob ein Traum nicht manchmal doch mehr ist als nur ein Traum.


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