Evernote, die wikiartige Allzweckdatenbank, die ich schon Stunden nach der Erstentdeckung nicht mehr missen wollte, ist als Version 3 für ausgewählte Benutzer auch webfähig erhältlich. Wieso mich das bei der Ankündigung dermaßen begeistert hat, habe ich mittlerweile vergessen; denn will ich etwas publizieren, kann ich das direkt aus Evernote (2.x) per Email an mein Weblog-API […]

Evernote, die wikiartige Allzweckdatenbank, die ich schon Stunden nach der Erstentdeckung nicht mehr missen wollte, ist als Version 3 für ausgewählte Benutzer auch webfähig erhältlich. Wieso mich das bei der Ankündigung dermaßen begeistert hat, habe ich mittlerweile vergessen; denn will ich etwas publizieren, kann ich das direkt aus Evernote (2.x) per Email an mein Weblog-API erledigen. Die neue Version bietet nur die Möglichkeit, entweder ALLE oder KEINE Daten mit der Webversion zu synchronisieren – und es gibt jede Menge Daten, die ich NICHT auf einem fremden Server ablegen will, auch wenn der noch so sicher sein soll. Nett dagegen ist die Möglichkeit, einzelne Notebooks auf “public” zu schalten und auf diese Art Info-Sammlungen ganz einfach zu publizieren. Trotzdem bin ich nach 2 Arbeitstagen wieder auf 2.2 zurückgewechselt, zum einen deshalb, weil das zwar gewöhnungsbedürftige, aber dann genial funktionierende Crossover-Tagging so vereinfacht wurde, dass das Auffinden von Daten nicht mehr schnell und zuverlässig funktioniert, und zum anderen, weil man sich nicht mehr aussuchen kann, wo die Daten wie abgelegt werden.

Mal sehen. Das klingt nach “Wir machen die Dinge so einfach, dass jeder sie versteht, und verzichten dafür auf Features, die denjenigen helfen, die bereit sind, sich 1 Stunde mit dem Thema auseinanderzusetzen”. Mein Lieblings-Hass-Thema, im Grunde genommen.