Der hier neu eingeführte “Ablenkungsfreie Vormittag” funktioniert ja im Bezug auf das Netz ganz gut – ich dreh’s einfach erst zu mittag auf. Nicht so einfach abzudrehen sind Milch-ausborgen-wollende Nachbarinnen (bei mir gibt’s nie Milch, was mich allerdings nicht davor bewahrt, mir anzuhören, was man mit Milch alles machen könnte, wenn man welche hätte), die Zeugen Jehovas auf Missionstour (ich kenn die mittlerweile schon am Klopfen, aber ihre blöden Sprüche, warum ich doch aufmachen soll, ärgern mich mindestens 10 Minuten lang arbeitsunfähig) und die Telefonanrufe von Versicherungsgesellschaften, Lotterieunternehmen und Spendenorganisationen, die einfach nicht einsehen wollen, dass es bei mir nichts zu holen gibt.

Den heutigen Vormittag hätte ich, vom Produktivitäts-Standpunkt aus betrachtet,  jedenfalls genau so gut im Netz versurfen können.