In den letzten Tagen im Offline-Journal gerne mal den falschen Monat geschrieben, 6.7. statt 6.9., 8.8. statt 8.9. – es scheint, also wolle sich mein Unterbewusstsein dem September entziehen. Ich bin aber auch wirklich noch nicht bereit für diesen herbst, weder wetter- noch arbeitstechnisch. Der Sommer war zwar gefühlt lang, aber bei weitem nicht lange genug.

Das morgendliche Schwimmen fehlt mir, die halb vergessenen Träume vom Haus am Meer kriechen wieder herein, das wär schon was, zumindest die Hälfte des Jahres. Aber immerhin scheint noch eine warme Sonne durchs Fenster und zeigt schonungslos auf, dass der Wohnungsputz vom Wochenende doch nicht so gründlich war, wie er mir vorkam.

Dafür aber schön in die Routine gekommen, morgens zumindest eine Stunde an meinen Sachen zu schreiben, so wird vielleicht doch noch der eine oder andere angefangene Roman fertig. Irgendwann.

Im Rahmen der Gesundenuntersuchung eine „wunderschöne“ Schilddrüse bestätigt bekommen, hat ja auch nicht jeder. Oder doch? Ich kenne mich da nicht aus, will ich auch gar nicht, solange der Körper funktioniert, sehe ich keinen Grund, mich um Details zu kümmern.

Abends verliere ich mich träumend in Wollbergen, auch das ist wunderbar. Demnächst ist einmal eine Strick-Bestandsaufnahme hier im Blog fällig. Wobei das neueste Projekt ja tunesisch gehäkelt ist.