115Einige Hundert Schritte später auf diesem Weg von oben nach unten, einem Weg, der Ahnungen bestätigt, die voher schon kaum bezweifelt wurden; dass Budapest schön ist, beispielsweise, andererseits aber auch, dass Budapest nicht sehr unterschiedlich ist von Wien, und dass dieser Abstieg daher nicht nur ein bisschen einem Abstieg vom Kahlenberg ähnelt, einige hundert Schritte später landen wir im Serpeniös Vendeglö (Link funkt leider nur im IE), einem Lokal, das jedenfalls empfehlenswert ist, besonders aber in der Schanigarten-Saison. Den Sufi verwundert, dass der Kellner angesichts unserer Speisekarten-Verständnislosigkeit in ein blitzsauberes Englisch wechselt, was mich schon am zweiten Tag hier kaum mehr verwundert. 113Mich verwundert hingegen, dass das Essen wirklich so ausgezeichnet ist, dass man die pittoresken “Reindln”, in denen die Suppe serviert wird, geradezu ausschlecken möchte.

Uns beide verwundert zudem der internationale Standard der WC-Hygiene, mit den außerhalb von Deutschland bislang kaum gesichteten Toilettensitzdesinfektionsfolien, aber das nur am Rande. Jedenfalls sind wir beide auf leckere Weise satt und bereit zu weiteren Abenteuern.