Noch ist es nicht ganz dunkel, und trotzdem grinst er mich schon an, mein ewiger kühler Liebhaber. Er spielt ein Spiel, halbversteckt und doch strahlend, zwinkert und grinst, dann zieht er wieder den feuchten Schleier vor und läßt mich allein mit meinen Gedanken.

 

 

Er war schon einmal größer. Und heller auch.

Was solls. Heartbeat-Montag. Ein halbgemaltes Bild unter der Lampe. Das hatten wir doch schon einmal? Es gibt nichts Neues unter der Sonne. Pardon, unter dem Mond.

Diese seltsame Sehnsucht, die sich so einsam anfühlt. Nicht wiedersehenwollend sondern neuentdeckungsfreudig einsam. Aber wo gibt’s denn noch was zu entdecken? Sogar einen Chatclient habe ich testhalber installiert. War aber ziemlich öde. (Früher musste ich ja manchmal berufsbedingt chatten. Habe gedacht, mein Unverständnis dieses Zeitvertreibs rührt daher. Aber es hat sich auch nach Jahren nichts daran geändert: Chatten ist einfach öde.)

Der große Runde macht mich kribbelig, aber er schweigt. Das ist gemein. Die Musik ist gut, aber nicht gut genug.

Vielleicht doch besser aus dem halbfertigen Bild ein ganz fertiges machen? Vielleicht kommt noch etwas nach?