“Alain Delon”-Special auf Bayern 3. Der eiskalte Engel, einer meiner All-Time-High-Filme, beginnt in 10 Minuten. Wobei die deutsche Übersetzung natürlich nur das halbe Vergnügen ist (und das sage ich, obwohl ich die Mär von der Schönheit der französischen Sprache nie so recht verstanden habe; ich verstehe es, spreche es auch, nicht sehr gut, aber verständlich; schön allerdings habe ich die Sprache nie gefunden. Womit ich in meinem gesamten Bekanntenkreis ziemlich alleine dastehe).

Den Film habe ich mittlerweile so oft gesehen, dass die Finger meiner beiden Hände nicht mehr ausreichen, um nachzuzählen. Und jedesmal wieder überrascht es mich, dass er nicht in schwarzweiß ist. Obwohl es mich nicht überraschen sollte: Denn wenn ich an den Film denke, sehe ich als erstes unfassbar blaue Augen und melancholisch hochgezogene Mundwinkel und höre das Zitat, das im Titel steht. (Das zweite, woran ich denke, ist die Szene, in der Blau-Auge mit seinem Vogel spricht. (Was jetzt irgendwie lustig ist, denn der letzte Song, den mir mein iTunes-Zufalls-Butler serviert hat, bevor ich auf TV umgeschalten habe, war “I like Birds” von den Eels).