Jemand


Jemand schaut. So als wüßte er alles. So als sähe er alles zum ersten Mal. Ich frage ihn, was er sieht. Er wendet sich ab.

Die Luft ist feucht und schwer. Das Meer bewegt sich kaum. Es sieht dicht und zähflüssig aus. Die Sonne sehe ich nicht, nur ihre Spiegelung. In Fensterscheiben, in Sonnenbrillen, auf dem Meer.

Ich möchte bleiben, bis die anderen kommen. Trotzdem gehe ich. Ich gehe mit schwerem Herzen. Am Meer entlang.

Weit draußen ein Boot. Es folgt mir nach Norden.

Es ist sehr heiss.

Endlich, denke ich.


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