Es ist nicht weit von Wien. Und es ist direkt neben der Schnellbahnstation. Wieso ich nicht in den bereits wartenden Wohnwagen steige, weiß ich nicht; vielleicht fehlt mir der Schlüssel. Jedenfalls schlafe ich in meinem alten, blauen Schlafsack: Direkt auf dem Boden. Und freue mich auf den nächsten Tag. Als ich aufwache (und wie immer ist es das Seltsamste, in einem Traum aufzuwachen), ist der Boden nass, ich sehe alles traumuntypisch klar: Das feuchte, herbstbraune Gras. Meinen Schlafsack, der verdreht und zerknautscht ist wie einst im wirklichen Leben. Die Schnellbahngeleise mit den Oberleitungen.

Ein großer, weißer Hund schnuppert an meinem Oberarm und trottet dann weiter, auf der Suche nach Frühstück. Ein paar, die aus dem gleichen Grund hier sind wie ich, kommen vorbei und grüßen zum Guten Morgen. Ich weiß, dass ich hier bin, um etwas Bestimmtes zu tun – aber ich weiß nicht was. Ich vermute, dass es dann anderen genauso geht.

Zusammen gehen wir in die Schnellbahnkantine, zum Frühstücken. Dort sitzt schon der Geschichtenerzähler, der versucht, dem Kellner einzureden, ich hätte ein Bier bestellt und nicht einen Kaffee. Dann lacht er. Wir alle lachen.

Dann wirklich aufgewacht. Später, beim Abgrasen der Fallschirm-Informationsquellen für Skydance, ein Bild gesehen, dass die Erinnerung an einen anderen Traum triggert. Heute Nacht, oder davor? Ich, in einem perfekten Sitfly, wundere mich, wie ich das jemals schwierig finden konnte. Was seltsam ist, weil ich in meinen Träumen selten denke.