“Lifestyle”


Auf den Digital Lifestyle Day (vorsicht, Webseite mit schlechter Musik!) bin ich zuerst bei Martin Röll aufmerksam geworden – dort habe ich leise gekichert. Dann kam ein etwas positiverer Kommentar im knallgrau-Weblog. Dann ein Artikel bei Heise – dort habe ich laut gelacht:

Für die Neuauflage wünscht man den Veranstaltern ein besseres Technikkonzept und Helfer, die besser mit den Computern umgehen können als mit den schicken Nokia-Telefonen, die alle am Bändsel trugen: Bis auf zwei Ausnahmen hatte jeder Referent Schwierigkeiten mit seinem Laptop. Reihenweise standen Lifestyle-Wunderkinder ratlos auf der Bühne, weil sie nicht wussten, wie man die Bildschirmauflösung ändert, wo das Beamer-Kabel angeschlossen werden muss oder wie man ohne Maus Powerpoint zähmt. Ein überraschendes Ergebnis, das man den Pionieren des digitalen Lebens nicht zugetraut hätte.

Der Sufi, der just in dem Moment anrief, fragte, ob ich auch über den Ausgang des Pokalspiels lache. Nein, antwortete ich, und las ihm obigen Absatz vor.

“Kein Wunder” sagte der Sufi, “Lifestyle heißt, man kann sich die Sachen leisten – nicht, dass man sie auch bedienen kann.”


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