Magische Nächte

Ich bin auf einer Geburtstagsparty, soll aber irgendwo nebenan eine Zaubervorstellung geben. Ich kann gar nicht zaubern, habe aber beschlossen, einen Text übers Zaubern vorzulesen, den ich mich dunkel erinnere irgendwann geschrieben zu haben. Der Weg zum Veranstaltungsort führt durch eine Tropfsteinhöhle, in der man über die schrägen Flächen rutschen kann, ohne dabei nass zu werden, obwohl da Wasser fließt. Sehr lustig. Ich überlege wen ich aller dorthin führen muss, um es zu probieren. Im letzten Teil der Höhle ein barocker Brunnen, in dem locker 20 Katzen spielen, ebenfalls ohne dabei nass zu werden.

Der Veranstaltungsort ist ein Freiluftcafe, in dem gerade der Act vor mir ein letztes Lied spielt. Der Sänger sitzt auf einem fliegenden Teppich. Mir fällt ein, dass ich eigentlich zwei Assistenten angekündigt habe, einen zum Gitarreklimpern, einen, um mit bunten Tüchern zu wacheln. Ich habe leider vergessen, ihnen Bescheid zu sagen. Macht nichts, denke ich und bestelle ein Bier. Den Text kann ich auf meinem Fon nicht finden, vielleicht habe ich ihn gar nicht geschrieben. Dann muss ich wohl improvisieren, denke ich, entdecke aber plötzlich, dass ich den Text auf meinen Unterarm geschrieben habe. Leider kann ich mich nicht weit genug verrenken, um ihn zu Ende zu lesen. Der Kellner kommt zurück. Es gibt kein Bier, ob ich einen Eiswein will? Dann lieber Wasser, sage ich. Wir haben nur Eiswein, sonst nichts, sagt der Kellner. Vor lauter Entsetzen wache ich auf.