Seltsam ist das manchmal; hatte mich eben – offline und auf Papier – verloren in das Vorwort der Dissertation des Herrn Dr. Kopecky (der ja in diesem Weblog im allgemeinen “Sufi” genannt wird, aber – Deubel! – wenn man schon “Dissertation” sagt, muss man auch “Doktor” sagen!), als mein RSS-Reader neue Beiträge blinkte: Und ganz oben stand Malorama,

kennen sie das, diese sehnsucht nach orten an denen man noch nie war? oder was noch viel schlimmer ist, ist ja die erinnerung. die erinnerung an orte in denen man noch nie war.

der damit ja eigentlich esc.antville zitiert; jedenfalls, dieser Satz, diese Sätze trafen mitten ins Herz bzw. genau zu auf dieses kleine afghanische Dorf, von dem im Vorwort der oben erwähnten Dissertation die Rede ist; ein Ort, den ich nie gesehen habe (und nie sehen kann, auch wenn er – was wir nicht wissen – noch halbwegs unversehrt existiert; das ist dann wieder ein bisschen wie die Geschichte mit dem Fluss).

Und dann war da noch… aber das ist eigentlich eine ganz neue Geschichte.