Wie ein guter Freund heute berichtet hat, hat die amerikanische Botschaft in Wien für Informationen über Non-Immigrant-Visa eine Mehrwertnummer eingerichtet, die um “nur” € 2,16 Minute von Menschen bedient werden, die “sich schlimmer aufführen als die berüchtigtsten Computer-Hotlines” (Zitat). Angerufen habe ich dort nicht, habe aber keinen Grund, den Rest seines Berichtes anzuzweifeln:

Zwanzig Minuten, so erzählt er, hat er mit der netten, aber überforderten Dame am anderen Ende geplaudert, bis sie ihm – nach vielen Fragen, Antworten und Gegenfragen – einen Termin auf der Botschaft gab. Immerhin, dachte der Freund, und trat hoffnungsfroh den Gang zur Botschaft an – wo er auf eine lange Schlange von Leuten traf, die alle von derselben Mehrwertnummer denselben Termin erhalten hatten.

Was er dann in der Schlange erlebt hat und zu hören bekam, wunderte ihn nach alldem nur mehr wenig. Etwa der Mann, dessen Antrag abgelehnt wurde, weil auf dem vorgelegten Foto ein Ohr verdeckt war.

Haben die Terroristen jetzt doch gewonnen?