Post Ade und anderer Konsumwahnsinn

Eben war ich auf der Post, um einen Brief per Nachnahme abzuschicken. A4-Kuvert, Inhalt zwei Cds mit Hülle, Normalporto € 3,50. Was es kostet, das Ding per Nachnahme nach Deutschland zu schicken, frage ich.

Der Schalterbeamte beginnt, Prospekte zu wälzen, auf seiner Touch-Screen herumzutippen, rechnet auf einem Zettel und schließlich mir vor:

       €  3,50 - Porto
       €  2,10 - Einschreibegebühr
       €  3,60 - Nachnahmegebühr
       €  4,00 - Kontogebühren bei Überweisung aus dem Ausland
Summe: € 13,20

Ich glaube nicht, dass ich das jemals wieder mache.

Danach zum Billa einkaufen, und nur mühsam den Impuls unterdrücken können, gleich wieder rauszulaufen: Dort sind schon die ersten Weihnachtslebkuchen im Angebot.

Und weil wir schon mal, hier ganz ungewöhnlich, bei den Preisen sind: Innerhalb des letzten Monats habe ich für ein Viertelliter Sodawasser in verschiedenen Lokalen zwischen 10 Cent und zwei Euro bezahlt. Ab 90 Cent fühl ich mich irgendwie verarscht.

 

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