Es ist ja so eine Sache, das Festsetzen der Preise für Dienstleistungen, deren Wert nicht eindeutig geregelt ist. Was kostet zum Beispiel “so eine Homepage”? Wenn ich eine anbiete, schaue ich mir zuerst an, was der Auftraggeber will, was er braucht (2 Dinge, die nicht immer übereinstimmen), schätze den Aufwand an Stunden, multipliziere mit angemessenem Stundensatz und schreibe demnach mein Angebot. Andere machen das offenbar anders – jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, dass ich mit meiner Methode jemals auf € 250.000 kommen würde. Zumindest nicht für ein Projekt. Na, egal.

Heute jedenfalls flattert mir ein Spam in den E-Postkasten, der eine Mezzie sondergleichen anpreist: Ein Favicon für “meine” Homepage – um sagenhafte € 69,- ! Na, ist das nicht ein Schnäppchen? Grade Mal ~27 Cent pro Pixel, ja muss man denn da nicht zuschlagen?

(Ey, falls wirklich jemand ein Favicon braucht – ich mach’s euch gern für € 68,- – falls ich grade Zeit habe. ;) )