→ Höret und Genießet! (mp3 – 23,5MB)

Die Chronistin plaudert mit Dorian über:
den Anfang, das Weiter, das Wetter und das Müssen. die Klopapierindustrie, Solidarität, SPÖ und Wirtschaft. schräge und richtige Vögel. den Schönbrunner Zoo. Gewitter und Blitze. Krieg und Kohle. Blut und Öl. Death & Black Metal. Misanthropic Might. Carlos Santana und Marien- und sonstige Erscheinungen. legale und illegale Rauschmittel. Rory Gallagher, das erste deutsche Rock- und Popfestival 1968 in der Gruga-Halle. Black Sabbath ebenda. Geschichte und Geschichten.

inklusive Signation, Werbeeinschaltung und Live-Gitarrengeklimper – und Dorians zuckendem Fuss, der wegen des tonübertragenden Mikroständers streckenweise perkussiv dynamisiert.

Vorgeschichte:
Ehrlich, ich weiß nicht so recht, was dran ist an dem Podcastig-Hype. Schließlich hat die Schriftlichkeit viele Vorteile – zB leicht zu indizieren, einfacheres Editieren, um nur zwei zu nennen. Trotzdem, die Sache mit dem Sound hat was. Fand Dorian auch, als ich ihm davon erzählte. Also haben wir ganz spontan beschlossen, eine Quasi-Nullnummer eines möglichen “Radio Wortwerkstatt” zu produzieren. “Ganz spontan”, wenn man mal davon absieht, dass es ungefähr eineinhalb Stunden gedauert hat,  sämtliche dafür notwendigen Geräte und Kabel zusammenzutragen, zusammenzustecken, und nach dem (Kabel)Fehler zu suchen, der uns erst einmal den linken Kanal gekostet hat. Muss ich ja niemandem erzählen. (Hab ich das etwa gerade erzählt?)

Known Issues
Ich weiß jetzt nicht so recht, warum wir uns soviel angetan haben, um das Zeug mit einem ordentlichen Mikro auf DAT-Band zu bannen, denn beim Überspielen in den PC kam da ein miserables Rauschen drauf, das ein verschärftes Post-Processing notwendig machte – wodurch man zB die im Soundfile erwähnten Vögel gar nicht mehr hört (obwohl sie auf Band laut und deutlich zwitschern). Auch geht die eigentlich schöne Dynamik spätestens seit der Umwandlung in MP3 den Bach hinunter – was wiederum eine Lautstärken-Anpassung bedingt, die ich relativ krude vorgenommen habe, um das Ding heute noch online zu bringen. Würde mein Gesprächspartner Dorian den resultierenden Sound hören, er würde bitterlich weinen und sich jede Veröffentlichung verbitten, worauf ich unter diesen Umständen allerdings keine Rücksicht nehmen kann. Sollte es außer dieser ersten noch weitere Folgen geben, werde ich schauen, was ich tuen kann, damit es besser wird.

Übrigens: Was jetzt genau der Unterschied zwischen Podcast und einem downloadbaren MP3-File ist (falls es einen gibt), muss ich erst herausfinden. Mal sehen.