In den meisten modernen Haushalten gibt es einen ganz normalen Brot-Toaster. Ich meine so ein Ding mit zwei Schlitzen, in die man Brotscheiben steckt, damit sie dann, nach dem Toasten, noch besser schmecken (oder wenigstes nicht mehr ganz so vertrocknet und alt).

Toll, oder? Ich würde nicht auf meinen Toaster verzichten wollen.

Aber was ich nicht verstehe ist, dass jeder Toaster, den ich kenne (und das inkludiert meinen eigenen) so eingestellt ist, dass man die Brotscheiben 2x toasten muss, bis sie die ideale Konsistenz erreicht haben. Ich meine, die Dinger haben alle einen Drehknopf zum Einstellen, richtig? Und eigentlich sollte man annehmen, dass jeder Toaster-Besitzer mit ein wenig Ausprobieren an diesem Drehknopf die richtige Stellung herausfinden kann, um ein Stück Brot, das des Toastens bedarf, mit einem Druck und einem Durchgang in ein Stück perfekt getoastetes Brot zu verwandeln. Richtig?

Falsch. Denn alle Toaster-Benutzer, die ich kenne, stellen das Drehrad so ein, dass die perfekt getoastete Scheibe nach zwei Durchgängen herauskommt. Ich übrigens auch. Und bis vor 5 Minuten hab ich noch nicht einmal darüber nachgedacht.

Der durchschnittliche Toster Benutzer dreht also so lange korrigierend an der Skala, bis er die ideale halbe Garzeit erreicht. Ich auch. Und ich habe nicht die geringste Ahnung, warum.