schlafe nicht


die nacht ist dunkel und unbequem und ich schlafe nicht. unter der decke ist es warm, aber nicht warm genug. die dunkelheit ist nicht mehr freundlich.

mir ist als wäre ich hellwach, und dabei träume ich schon. träume, die sich für gedanken halten. helle blitze unter der haut.

dann endlich versunken.

der morgen kommt, ungestüm und stürmisch. man sollte meinen, so ein junges ding hätte hitze, doch weit gefehlt. die letzten blätter frieren auf den bäumen.

das ruft nach etwas nettem, einem kleinen trost. einem feuerchen im kamin vielleicht, oder einer heißen tasse kakao, mit der Zeitung serviert.

stattdessen stehe ich auf.


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