Sonnenschnee & Netzgedanken


Der meistgelinkte Artikel der letzten Tage ist wohl RSS is Dying, and you should be Very Worried. Der bevorstehende Tod von RSS wird da am Firefox-Plan festgemacht, den Auto-Detect-Button aus der Adresszeile zu nehmen. Was natürlich schade wäre – aber kein Weltuntergang. Für RSS gibt es weit und breit keinen Ersatz. Wer jetzt “Twitter” sagt, darf versuchen, nach einer Woche Netz-Abstinenz den Vögelchen nachzulaufen.


Habe von RTM auf Toodledo umgestellt. Ergebnis: Ich nehme meine ToDo-Liste wieder ernst.


Wie gestern schon beginnt es zu schneien, als ich aus dem Haus trete, und hört wieder auf, als ich zurückkomme. Fühle mich verfolgt. Hinter den Flocken ist blauer Himmel & Sonnenschein. Ein Flöckchen schmilzt auf meiner Nase, das ist beinah sinnlich.

Foto von gestern:
Schneetreiben

Mittags ein Gulasch vom Radatz. Wollte nur Brot holen, aber als ich das Wort Gulasch las, tat sich ein schwarzes Loch in meiner Magengegend auf, das drohte, Filiale, Stadt und Welt zu verschlingen. Gulasch also zur Rettung der Menschheit mitgenommen. Es war von einer dermaßen intensiven Geschmacklosigkeit, dass ich aufstand und mir eine Olive holte, um festzustellen, ob meine Sinne noch funktionieren. Ergebnis: Meine Zunge ist in Ordnung. Rätsel der Menscheit: Wie kriegt man Rindfleisch völlig geschmacksfrei?

Dann doch wieder einen Buchkalender gekauft, obwohl im letzten Jahr insgesamt vielleicht 20 Seiten benutzt. Es fehlt was, wenn keiner auf dem Tisch liegt. Diesmal aber A6 statt A5. Vielleicht fallen ja ein paar Worte hinein.


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