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#wienbeinacht

Es ist fast nicht kalt, und dennoch weht es etwas wie kleine Flöckchen an meiner Nase vorbei. Es ist fast nicht kalt, aber ich bin dankbar für meine Nichtganz-Handschuhe und das zugige Stirnband. Es ist fast nicht kalt, und es ist nicht weit bis daheim. Finde ich zumindest. Andere denken, 20 Minuten zu Fuss wären unerträglich hart.

Ist mir egal. Ich gehe. Zufrieden.

Es ist fast nicht kalt. Die Texte waren gut, die Gespräche spannend. Keine schrägen Blicke, keine wundersamen Gedanken. Fast. Es ist fast nicht kalt.

Fenster bleiben dunkel, verschlossen wie imaginierte Begegnungen. Die Stadt hüllt sich in gewohnt winterliches Schweigen, ganz ohne Schnee. Es ist fast nicht kalt, und bald wird es wieder wärmer. Ich bin fast zufrieden.

Die Stadt grinst mich an.

Wetterumschwung

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Das Leben ist

 

 

Maiaufmarsch?

Erste Frühlingsspuren in der Stadtwüste

Nächtlicher Wetterbericht

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Kurze Sonnenrunde

Nach Tagen mit Nebel, Schneeregen und Finsternis hat sich die Sonne ins neue Jahr gewagt. Zeit für einen Spaziergang!

Auch der Rabe (?) blinzelt ungläubig ins große Blau.

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Staubige Reste der Festlichkeiten spiegeln Gegend und mich.

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Exotisch anziehende Farbenpracht am Naschmarkt

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Gespiegelte Lichtspiele

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Unter dem Jännerhimmel wirkt die Stadt besonders groß – und leer.

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Himmel mit Borte!

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Die Farben am Kanal grenzen an unwirklich.

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Die Öffentlichkeit muss draußen bleiben (und pinkeln)!

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Strahlende Trostlosigkeit in der nahegelegenen G’stättn.

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Licht und Schatten

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Herbstflammen

Herbstflammen

Verlängertes Fussball -Wohnzimmer

Grätzl-News, Ausgabe 1 2014

Zigaretten holen gewesen. Beim Öffnen der Haustür fast über einen Betrunkenen gestolpert, der inbrünstig gegen den nächstgelegenen Autoreifen kotzte. Als ich die Ecke errreicht hatte, explodierte unweit etwas mit etwa dreifacher Schweizerkracher-Lautstärke. Zwei Auto-Alarmanlagen in der Gasse begannen klagend zu singen. Der Zigarettenautomat wollte keine Luckies ausspucken, lieferte aber stattdessen freiwillig Malboros. Zurück im Haus suchte ein ebenfalls betrunkener Nachbar etwas im Papiercontainer. Was es war, das er suchte, konnte ich den betrunkenen Flüchen nicht entnehmen, doch die Haltung, die den ganzen Oberkörper im Mistkübel verschwinden ließ, während ein Bein am Boden stand und das andere an der Treppe Halt suchte, war bewundernswert. In meiner sicheren Wohnhöhle klingelte der Posteingang. Es war der Hofer Newsletter. 2014 findet statt.

Dezemberspaziergang

Scary Christmas

Light Confusion

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Da hat wohl jemand zu oft gefragt…

Symbolträchtig

Rote Loks

Hunger!

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