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Y?

Selbstverortung in Stichworten

…schamlos geklaut bei Frau Kaltmamsell

Clothes
Sind mir im allgemeinen sehr egal. Am liebsten hätte ich einen Kasten mit Chip, der alles, was unansehnlich wird, sofort nachbestellt. Klamotten einzukaufen, ist mir langweilige Zeitverschwendung. Mein Stil (falls ich sowas habe): Anliegende Hose, weites Oberteil, meistens aus der Herrenabteilung. Letzteres deshalb, weil meine Schultern für meine sonstige Größe immer schon etwas zu breit waren, und ich mich in den Damen-Blusen und Pullöverchen immer in der Bewegung eingeschränkt fühle. Mögen würde ich auch lange, fliegende Röcke. Aber es gibt nur 2-3 Tage im Jahr, wo mir die weder zu unpraktisch noch zu kalt sind.

Furniture
Hell, aber nicht weiß. Gerne Naturholz. Ich hasse Tapeten und Teppichböden. Gern hätte ich ein großes Wohnzimmer, das trotz Bücherwand, Schreibtisch und riesigem Sofa immer noch leer aussieht. Ich fürchte, das Sofa wäre ein Ledersofa.

Sweet
Immer weniger, seltsamerweise. Früher konnte ich eine Tafel Schokolade auf einmal vernichten, Jetzt brauche ich eine Woche dafür. Außerdem muss es immer Schokolade sein. Wenn Kuchen, dann Schokokuchen. Wenn Pudding, dann Schokopudding. Na gut, Karamel geht auch.

City
Ich weiß nicht. Abgesehen davon, dass ich für das Leben am Land wohl zu nachlässig bin (gähnende Leere im Brotfach fällt mir immer erst nach Ladenschluss auf), bräuchte ich sie nicht unbedingt. Ausnahmen: Berlin. Santiago di Cuba (dem Lebensgefühl nach, obwohl eigentlich zu klein für eine “City”).

Drink
Kaffee, schwarz, bitter. Mineralwasser, aber bitte “mit”. Neuerdings Red Bull Cola, seit vielen Jahren der erste Softdrink, der schmeckt. Zum Ausgehen und Feiern: Bier, meistens. Wenn Wein, dann rot und intensiv. Obwohl mir in den letzten Monaten ein paar steirische Welschrieslinge untergekommen sind, die mich da umpolen könnten.

Music
Blues. Alternative. Dylan. Ich höre seltener Musik als früher, stelle ich fest.

TV
Läuft meistens nebenbei, sobald es dunkel wird. Nachrichten, später gern Blut und Crime. Beim Herrn Sufi, der digital schaut, gerne die ganzen Dokusender. Mit dem Zug quer durch Asien, mit Kamelen durch die nächstgelegene Wüste. Alles, was weit weg und warm aussieht.

Film
Im Kino war ich seit Jahren nicht mehr, obwohl ich es eigentlich mag. Im TV nur ohne Werbung. DVD auch immer seltener. Hm, warum eigentlich?

Workout
Nicht gezielt. Ausgedehnte Fototouren zu Fuss. Ich hätt auch gern wieder ein Fahrrad, das mir nicht nach 3 Monaten geklaut wird.

Pastries
Am liebsten selbstgemacht. Wobei, auch immer seltener.

Coffee
Am liebsten einen schönen, starken schwarzen Filterkaffee. Espresso nur aus der Kanne, die man auf den Herd stellt, den aber sehr gern. Ab und zu auch Cappuccino oder irgendwas mit Zusatz-Geschmack, aber das sehe ich mehr als “exotischen Drink” denn als Kaffee.

Oha, jetzt auch noch “Cult 7” (ich warte immer noch auf diesen dämlichen DNS-Eintrag)

1. Warum hast Du Dich als Kind jedes Jahr auf den Herbst gefreut?
Wettermäßig war ich schon in meiner Kindheit ein Fan von Frühling und Sommer. So komisch das jetzt klingen mag, das Glück des Herbstes war der Schulbeginn. Neue leere Schulhefte, die auf den Kuss meiner Füllfeder warteten. Druckfrisch riechende Schulbücher. Das war schon immer wieder ein bisschen Vorfreude wert.

2.  Am liebsten warst Du als Kind an diesem Ort:
In meiner Hängematte unter dem Baum mit den Frühäpfeln, die außer mir niemandem geschmeckt haben.

3. Was war Dein Lieblingsspielzeug?
Meine Grossmutter wurde nicht müde, mir zu erzählen, wie sehr ich als Baby an meinem “Wurschtel” gehängt bin. Das war ein satinstoffiger Bajazzo in Lindgrün und Purpur. Daran kann ich mich aber nicht erinnern. Erinnern kann ich mich an einen schwarzen Plüschpudel, dem ich eine Leine aus Geschenkband umband, um ihn überall hinter mir her zu ziehen. Meine Großmutter hat sich dafür sehr geniert, insbesondere, als wir meine Mutter in der Nervenklinik besuchten und einer der dortigen Ärzte erst mich und dann den Pudel beäugte und fragte “Was hast du denn da? Ist das dein Hund?” – Ich erklärte ihm sehr ernst, dass das mein Pudel wäre, ich aber lieber einen Dackel hätte. Und ich werde sicher nie vergessen, mit welcher Intensität meine Großmutter dem Arzt klarmachen wollte, dass ich hier keineswegs eingesperrt sei, sondern nur spiele – was der Arzt vermutlich längst wusste.

4. An was erinnerst Du Dich als erstes, wenn Du an Deine Einschulung zurück denkst?
An den Tag der Aufnahmeformalitäten (es waren die geburtenstarken Jahrgänge, und wir mussten in einem Gespräch mit dem Direktor unsere Reife beweisen, um nicht ein Jahr zurückgestuft zu werden).  Der Direktor fragte mich: “Freust du dich schon auf die Schule?” und ich antwortete bestimmt und wortkarg mit einem schlichten “Nein!”.  Während meine Großeltern auf mich einredeten, um mir klarzumachen, dass das jetzt hier die falsche Antwort war, fragte der Direktor unbeirrt weiter: “Und warum nicht?” – “Weil ich dann nicht mehr in Ruhe lesen kann.” Der Direktor war beeindruckt, ich wurde eingeschult, und meinen Großeltern war die Geschichte noch jahrelang peinlich.

5. Welchen Spitznamen hattest Du in der Schule?
Ich erzähl euch viel, aber das erzähl ich euch nicht.

6. Du kannst einen Brief an Dich als Teenager schicken. Was schreibst Du Dir?
Hej, du bist nur einmal so jung, also leb danach! (Aber vergiss dabei nicht, dass sich alle anderen ewig an das erinnern, was du jetzt aufführst.)

7. Ein Erziehungs-Spruch Deiner Eltern, den Du Deinen Kindern ersparen willst/wolltest?
“Nur nicht auffallen!”

Männer!

Das Telefon klingelt.

Er: Du, ich bin grad auf dem Weg zum Ikea…
Ich, entsetzt: Du bist WAS!?!
Er: …auf dem Weg zum Ikea.
Ich: OHNE MICH???
Er: schweigt ein grüblerisches Fragezeichen in den Hörer.

Und weil’s gerade zum Thema passt: Ausnahmsweise die cult7.

Wieviele IKEA-Möbel stehen in Deiner Wohnung?
Tja, da ich hier einiges vom Vormieter ererbt und von damals umziehenden Freunden erbettelt habe, kann ich es mit Sicherheit nur von 2 Regalen, 2 Lampen und meinen 2 (nachher selbstbemalten) Mini-Wandschränkchen behaupten. Aber ich vermute Mal, das Fernseh- und das Hifi-Regal… Hm. Auch das Sofa sieht eigentlich…

Für viele Menschen ist IKEA ein Lebenstil. Auch für Dich?
Ist es Mal gewesen. Als IKEA noch die einzige Quelle skandinavischer Nahrungsmittel und sonstigen Kleinigkeiten war… und das Meeresfrüchtebuffet am Freitag ein kulinarischer Höhepunkt der Woche… (die Chronistin kichert leise in sich hinein) Später war ich mal recht sauer, weil sie mir ihre Dekorationsbücher nicht verkaufen wollten. Das waren nämlich schwedische Bücher. Echte.

Welcher Einrichtungs- oder Deko-Gegenstand in Deiner Wohnung ist der teuerste? Und warum besitzt Du ihn?
Etwa gleichteuer waren mein handgebautes Hochbett (inkl. Arbeitszeit) und mein rotgrüner Barfussaufwolkenteppich. Und warum? Nja… darum. Oder weil er einfach schön ist. Oder…

Welchen Einrichtungsgegenstand würdest Du nie in Deine Wohnung stellen?
Eine Vitrine, in der wahlweise oder durcheinander das Festagsgeschirr und die diversen eigenen und fremden, völlig sinnlosen Mitbringsel von diversen Reisen und Wallfahrten ausgestellt sind. (Familientrauma)

Gibt es für Dich etwas Besonders an Schweden; was ist das?
Jede Menge. Aber überall, wo man genauer hinschaut, gibt es jede Menge Besonderes.

Schwedische Literatur: Wer faszinierte Dich in Deiner Kindheit mehr: Pipi Langstrumpf oder der Michel aus Lönneberga?
Och, den Michel kannte ich damals gar nicht. Aber mit Pippi konnte ich mich ausgezeichnet identifizieren.

Schwedisch Essen: Surströmming probieren oder doch auf der sicheren Seite sein und Köttbullar bestellen?
Surströmming? Hat hier jemand wirklich Surströmming gesagt? Entschuldigt mich, ich muss schnell noch ein Flugzeug kriegen… möglichst weit weg.

Nachtschwärmer unter sich…

Don hat gefragt.

1. Wie gehts?
Ging schon mal besser. Aber schlechter auch.

2. Die letzte Mahlzeit bestand aus was?
Schwarzbrot, Käse, Parmesansalami

3. Was trinkst Du gerade?
Sodawasser

4. Schon mal Vanilla/Cherry Coke getrunken?
Ich steh sehr auf Cherry Coke & find’s schade, dass ich es hier nirgends kaufen kann. Vanilla Coke dagegen ist eine unverdiente Strafe.

5. Tageschau? Heute? RTL Aktuell? CNN?
ZiB2 und ZiB3 wie üblich. Irgendwann nachmittags die Mittagsnachrichten von svt.

6. Das letzte Mal gelacht? Worüber?
Über die teutonische Weihnachtskerze (und eben, beim linken, nochmal).

7. Schlimmste Idiosynkrasie?
Stofflich: Nylon. Übertragen: Begriffsstutzigkeit.

8. Das Wort aus Frage Sieben nachschlagen müssen?
Nee, aber vorsichtshalber trotzdem getan.

9. Das letzte Mal jemanden beleidigt?
Da bin ich nicht sicher. Menschen fühlen sich oft beleidigt durch etwas, das ich nett meine, umgekehrt werden meine Beleidigungen häufig ignoriert.

10. Das letzte Mal an Sex gedacht?
Beim Aufwacchen, heute. Ich sag aber nicht, von wem ich da geträumt habe.

11. Wann hast Du das letzte Mal jemanden etwas geschenkt und was war das?
Ich hab mir heute eine Stunde Freizeit geschenkt. Gilt das auch?

12. Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren oder Stachelbeeren?
Erdbeeren. Einer der ganz wenigen Gründe, warum ich mir wieder einen Garten wünsche. Erdbeeren, Erdbeeren, Erdbeeren.

13. Liebst Du jemanden?
Definiere lieben! (har-har.) So, wie ich mir das definiere, liebe ich 5 Menschen. 3 davon haben nicht die geringste Ahnung, dass es so ist. Ist auch besser so.

14. Neben welchen Prominenten würdest Du gerne beerdigt sein?
Eigentlich will ich ja gar nicht beerdigt werden, sondern nach meinem Tod der Wissenschaft dienen. Aber die Frage ist irgendwie faszinierend. Jim Morrison, vielleicht. Albert Camus. Und dann neben ein paar Menschen, die derweil zum Glück noch leben.

15. Wann warst Du das letzte Mal eifersüchtig und wieso?
Das Leben ist bunt, die Liebe ist ein seltsames Spiel, und Eifersucht ist nichts als menschliche Schwäche. Ich war ein einziges Mal eifersüchtig. Mitten auf einer Straßenkreuzung. Da kam ein Auto gefahren, da saß einer auf dem Fahrersitz und eine auf dem Beifahrersitz, und ich stand an der roten Ampel und ging in die Knie: Weil das mein Platz war. Nicht ihrer. Seither versuche ich über diesen Moment hinwegzukommen, aber ganz ist mir das noch nicht gelungen.

16. Der letzte Rechner Absturz?
Vor 3 Wochen? oder 4? Jedenfalls recht zügig mit einer Neuinstallation drübergefahren.

17. Schon mal ne Pornoseite angeschaut?
Durchaus.

18. Und?
Naja.

19. Steuern bezahlt?
Ja.

20. Wirklich alle?
Mehr als alle. Ich brauch einen besseren Steuerberater.

21. Der schönste Schlußsatz eines Buches?
Camus, L’etranger, irgendwas mit “tendre egalite du monde”.

22. Dein erstes Konzert?
Das erste? *genier* Rainhard Fendrich, 1981.

23. Dein letztes?
Manfred Mann. Der eigentlich Vorgruppe von Status Quo war & außerdem bei weitem nicht so gut wie ich ihn in Erinnerung hatte.

24. Du hast 10.000 Euro gewonnen. Du kannst alles behalten, oder alles “Ärzte ohne Grenzen” spenden. Was machst Du? (Nicht lügen!)
Behalten. Und ganz normal weiterspenden.

25. Sonnen- oder Gefrierbrand?
Weder noch. Sonne tut mir nichts, und Kälte meide ich.

26. Hoher oder niedriger Blutdruck?
Eher niedrig. Immer schon.

27. An der Wand oder am Rand schlafen?
An der Wand. Ich brauchs finster.

28. Das letzte Mal geweint?
Ach… ach. Man sollte öfter weinen.

29. Das letzte Mal auf dem Friedhof?
Och nu mach mir kein schlechtes Gewissen, Mönsch! 1 1/2 Jahre?

30. Das letzte Mal platzen können vor Glück?
Als es noch warm war, auf der Dropzone, zwischen 2 Sprüngen, mit den Zehen im sonnenheißen Sand.

31. Allein oder Einsam?
Beides, irgendwie, sowohl gleichzeitig als auch abwechselnd.

32. Aktuelle Lieblings CD?
Bob Dylan, Bootleg Series 1-3

33. Letzte TV Sendung?
CSI (Vox) (aber mehr zufällig)

34. Wofür schämst Du Dich heute noch?
Ach, einen ganzen Haufen Dinge. Andere vergessen sowas viel schneller als ich.

35. Hoffnung oder Vertrauen?
Warum nicht beides?

Friday Five

Heute plötzlich das Bedürfnis, diese Fragen auch mal zu beantworten (keine Ahnung warum…):

1. Du wirst für eine Nacht in ein Kaufhaus eingesperrt. In welchen Abteilungen würdest du dich rumtreiben und was würdest du alles ausprobieren?

Hmmm… ich denke, ich würde erst einmal in der Feinkostabteilung gemütlich jausnen. Dann in der Elektronikabteilung alles das ausprobieren, was man sonst nie ausprobieren kann, weil zu viele Leute davor stehen (angefangen bei den diversen PDA’s bis hin zu Spielekonsolen…). Danach, falls ich noch nicht todmüde bin, würde ich mir in der Buchabteilung eine eher leichte Lektüre aussuchen, begleitend dazu einen “Rocky Road”-Eisbecher aus der Tiefkühltruhe holen & mich für den Rest der Nacht in die bequemste Hängematte der Campingabteilung zurückziehen. (übrigens war das von den tiefen meiner Kindheit an bis hin zu meinen späteren Teenagerjahren ein höchst beliebter Tagtraum.)

2. In welcher Stadt würdest du dich gerne ins Nachtleben stürzen oder einen gemütlichen Abend verbringen?
Hmmm… ich bin ja kein großer Fan von Städten. Schliesslich lebe ich in einer Stadt, warum sollte ich zusätzlich noch in eine Stadt reisen? Aber wenn, dann ist es sicher eine Stadt am Meer. Und wenn ich mich wirklich für eine bestimmte entscheiden muss, dann wäre ich zur Zeit recht neugierig auf Barcelona.

3. This-or-that: Eine Nacht im Zoo oder eine Nacht in der Bücherei ? Warum ?
Kommt aufs Wetter an.

4. Was war die verrückteste Aktion, die du mal nachts gestartet hast ?
Himmel, wo soll ich bloss anfangen? Von außen sieht das wahrscheinlich am verrücktesten aus. Obwohl, nach einer Diskonacht in Griechenland voll angezogen im Meer zu schwimmen, war auch ganz schön verrückt. Nächte animieren nunmal zu verrückten Aktionen, besonders die Vollmondnächte.

5. Ein Kino spielt in einer Nacht drei Kinofilme deiner Wahl: Wie sähe das Programm aus?
Mal sehen… Kino heißt, man geht da mit anderen hin & nicht allein, richtig? OK… dann würde ich wohl anfangen mit A Thing Called Love, just to get into the mood oder so. Danach, je nach Begleitern & toxikologischer Beeinträchtigung, käme

a) Amarcord oder
b) American Beauty oder
c) The Big Lebowski

und zum krönenden Abschluss, wiederum abhängig von Mit-Schauern und eventuell konsumiertem Alkohol, entweder

a) Hick’s last Stand oder
b) Heaven’s Gate, der Film, der United Artists den Garaus gemacht hat, oder
c.) mein eigenes Urlaubsvideo von Paxos 1991, das erste Urlaubsvideo, das ich geschnitten habe, von der ersten bis zur letzten Szene triefend von unfreiwilliger Komik (aber das zeigt man natürlich nur Leuten, die genauso herzlich drüber lachen können wie man selbst, ohne einen dafür zu verachten).

Fragen. Und Antworten.

Singbluesilver hat gefragt:

  1. Wer bist Du?
    … ich, die Chronistin – lächerlicher Versuch: Mit Feder und Tinte in einer Welt der Glasfaserkabel…
  2. Hast Du einen Screen Name, wie heißt Deine Site?
    Ja.
  3. Erkläre die Namen.
    Wortwerkstatt? Eine Werkstatt, in der an Wörtern geämmert, gefeilt gebohrt und geschweißt wird… Bei schwereren Fällen Schutzbrillen empfohlen! Und Chronistin ist wohl einfach mein Selbstbild…
  4. Hat Deine Site ein Konzept? Wenn ja, welches?
    Jetzt nicht mehr. Anfangs war sie dafür gedacht, ganz simpel Wort und Musik von mir und meinen künstlerischen Freunden zu promoten. Aber das Bloggen hat sich irgendwie selbständig gemacht.
  5. Wie stehst Du zur Veröffentlichung von privatem im Internet?
    Soll jede/r halten, wie er/sie will.
  6. Und inwiefern tust Du es?
    Mal mehr, mal weniger. Nicht so wichtig. Wichtig sind die Wörter, wenn die gut sind, darf auch schon mal mehr Privates drinstecken.
  7. Bist Du religiös?
    Nicht im Sinn irgendeiner Religion. Allerdings gibt es Prinzipien, die ich auf geradezu religiöse Art und Weise hochhalte. Was manchmal wichtig und richtig und manchmal saudumm ist.
  8. Bist Du politisch?
    Zu wenig.
  9. Wie stehst Du zu Abtreibung, Todesstrafe, Parteienverbot etc.? Such Dir ein kontroverses Thema aus und sag etwas dazu.
    Nö, ich mag jetzt nicht streiten. Wer mitliest, kennt meine Einstellung zu diversen Kontroversen ohnehin.
  10. Möchtest Du andere beeinflussen?
    Immer, wenn ich es versuche, bin ich im Endeffekt sauer auf die, die sich beeinflussen lassen.
  11. Bist Du leicht zu beeinflussen?
    Zum Glück nicht sehr.
  12. Bist Du witzig?
    Leider nicht sehr.
  13. Auf Kosten anderer?
    Ab und zu…
  14. Bist Du politisch korrekt?
    Ich versuch’s zumindest. Nach meinen eigenen, verqueren Regeln.
  15. Komm schon, einen Minderheiten-Witz bitte. Aber einen guten!
    Na gut, wenn du so lieb drum bittest… Der kürzeste Musikerwitz: Gehen zwei Musiker an einer Kneipe vorbei.
  16. Was bedeutet Musik für Dich?
    Viel. Ich wüßte nicht, wie ich ohne Musik auskommen sollte, fremde wie eigene.
  17. Was macht für Dich den perfekten Roman aus?
    Die Möglichkeit, darin einzutauchen und zu verschwinden, so lange ich lese.
  18. Ist Sport wichtig? Warum?
    Meinst du den, den man treibt, oder den, den man anschaut? Ich bin nicht besonders sportlich, aber das bisschen, was ich ab und zu tue – Rollerskaten, Schwimmen, Radfahren (Fallschirmspringen würde ich ja nicht unbedingt als Sport bezeichnen, weil ziemlich anstrengungsfrei) – führt nach Ausübung zu einem angenehm freien Kopf, mit dem man dann die Welt wieder neu betrachten kann… sollte ich vielleicht öfter machen – bin aber zu faul.Und zuschauen, naja, Fussball macht manchmal schon Spass, besonders mit ein paar Leuten, mit denen man drüber streiten kann, ob das jetzt ein Foul war oder nicht…
  19. Bist Du cool, weil Du Diddl-Mäuse hasst?
    Diddl-Mäuse? Was ist das?
  20. Wähle, aber wähle weise:Ouzo oder Raki
    Cola oder Spezi
    Salat oder Obst
    Wantan oder Sauerscharf
    Siam oder Perser? Nö, Angora!
    Boxer oder Dobermann? Nö, Straßengrabenpotpourrie!
    Picasso oder Dali
    Beatles oder Stones?Beide, hängt von der Stimmung ab.
    Presley oder Costello? – Nein, bitte nicht.
    Hoskins oder Devito? Äh, wie meinen? Falls das ein Tippfehler ist, nehme ich Hopkins.
    Kirk oder Michael? Michael auf gar keinen Fall.
    VanDamme oder Jackie Chan? – Nein, danke.
    Bugs oder Daffy? Donald, keine Frage.
    Barrett oder Gilmour? Schwere Frage, sehr schwere Frage. Gilmour gewinnt um Haaresbreite.
    Linux oder BSD
    println oder cout
    vi oder emacs? – Kommt drauf an, wo man damit hinwill.
    Fichte oder Lärche? – Zum Anschauen Lärche, zum Riechen Fichte.
    Ibiza oder Mallorca? – Bitte nicht.
  21. Warum sind diese Fragen doof?
    Weil sie mir eine Ausrede geliefert haben, meine Zeit gemütlich zu verschwenden, anstatt die wichtigen Dinge zu tun, die ich tun sollte.

 

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