Schlagwortlove maybe

Wholesome Salzburg

Jö.

Staubsauger zum Frühstück

Die Kellerassel, die schräg über die Einfahrt läuft, unbeirrt, obwohl es aus Sicht eines solchen Winzwesens eine nicht enden wollende Steinwüste sein muss. Ich sitze am Randstein und rauche. „Du schaffst das“, sage ich zur Kellerassel, und sie hält einen Moment inne, als hätte sie mich verstanden. Die Nacht fühlt sich vorsichtig still an, Neugeruch und ein paar Regentropfen. Beinah auf Zehenspitzen gehe ich wieder hinein, obwohl das Haus (fast) leer ist.

Knäckebrot mit Kalles Kaviar. Nein danke, keinen Schinken, und ja, das muss auf Knäckebrot.

Gestern zum ersten Mal seit gefühlten Äonen beim Ikea, und natürlich das eine Ding vergessen, das ich beim nächsten Mal Ikea unbedingt mitnehmen wollte: Den Käsehobel.

Try again in 10 Years.

Es frühlingt

Oje!

ach, nichts

wie sich der weiße vorhang gegenüber im gewitterwind bauscht. die fahnen vom autohändler klirren urlaub, wie wanten im mast. von weither musik, wunderbar kitschiger jugopop. dazu leises donnergrollen aus süd bis südwest. es ist sommer, es ist gut, es ist völlig richtig so.

so wie immer

und doch wohnt da ein warmes weiches tier in meinem bauch von dem ich fürchte, dass es zähne hat. ganz ohne dass der mond sich rundet. noch redet es. leise in sich hinein. du lebst, sagt es. schau nicht auf den kalender. der weiß gar nichts. gar nichts von dir. die jahre, vergiss die jahre. jetzt ist jetzt.

Einfach leben

die ersten tropfen fallen. geh hinaus, sagt das tier. tanz im regen, tanz! zur musik der nacht. und denk nicht drüber nach. natürlich ist alles ganz anders. als früher.

aber dann eben doch wieder nicht.

[Michaela Benyr – Alles will ich Text: Andrea Sturm – 1989]

today. words & pics

cold, cold day

ACROSS

fog in my mind &

on the way to

beach

a strange place

.

hope for a moment there

but then

maybe not

.

no time to think

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back in town

a moment of peace while

ghana kicks off against mali

on tv

and the cappuccino is, well,

it is just right. not perfect.

but perfect would be wrong

.

could have stayed

vanished in my

own personal nothingness

.

reinvented

myself

instead

.

as I always did

.

and it worked

.

as it always did

.

empty

.

then no magic, just

a few words

.

feels like

coming home

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in the mirror of 3 lost roses

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thanks for reminding me

my strange friend

.

Yes, I do exist

Radiohead Exit Music live (high audio quality)

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[originally titled: sprachnot]

Shit happens

Schmalz auf Loop. Und dabei plötzlich verstehen, dass jemand es einmal ernst gemeint hat, einen Augenblick lang nur, aber doch. Lange her & irrelevant. Aber doch.

Straßenbahnlinie 62, stadteinwärts

er: “Ich will dir doch nicht wehtun!”

sie: “Trottel!”

Danach Schweigen.

Mythos?

amantes_teruel
Die Liebenden von Teruel: 2 Marmorfiguren auf Särgen. Auf ewig Hand in Hand.

D: Ich musste mich endlich von diesem Mythos befreien.

Mythos:

Nicht das Gefühl ist der Mythos, sondern der Wunsch, es behalten zu wollen. Ist fast wie der Wunsch nach einem Dasein ohne Zeit und Raum. (Mutterleibssehnsucht?) – Aber: Nur, weil etwas nicht ewig dauert, muss ich es mir doch nicht verwehren?

Wäre die richtige Antwort gewesen, ist mir aber natürlich erst viel später eingefallen, nach dem Gespräch.

Coupland schreibt: Bei einigen von uns ist die Verbindung zwischen Liebe und Sex vor Jahren zerbrochen. Und wenn sie einmal zerbrochen ist, kann sie nie mehr wiederhergestellt werden.

 

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