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Silvester und Neujahr unter Freunden


Auf ein Neues!

2014

2014 war eher ein Herbstlüfterl

Musik
Nicht allzu viel Neues. Seit dem Switch zu Google Play Music war ich vorwiegend damit beschäftigt, meine alten Schätze wiederzuentdecken. 3 Entdeckungen (nicht neu aus 2014, sondern von mir heuer gefunden)

Was mit gutem Text und so | Was Ungewöhnliches für mich (mag daran liegen dass es die erste gefühlt “richtige” Musik nach eineinhalb Tagen Aufzugspop war, aber irgendwie… hat mich das Ding erreicht) | Und jetzt noch was Rockiges. Zum Ohrenputzen!

Ansonsten viel Dylan gehört. Und Nick Cave. Und Leonard Cohen. Und Patti Smith. Und Dorian. Und dann noch mehr Dylan.

Konzerte
Nur ein großes. Dylan auf der Burg Clam, natürlich! Ansonsten wunderbare kleinere. Ein sommerlicher Ripoff Raskolnikov im WUK. Der unermüdliche Hary Wetterstein in unterschiedlichen Settings. Viele weitere moment-wunderbare BardInnen und RockerInnen . Ah, und noch eine Neuentdeckung: Der feine Alex Miksch. Wie konnt mir der nur so lang entgehen?

Eigene Auftritte
Viel viel weniger als erhofft, weil den Gitarrero meines Vertrauens gesundheitliche Probleme abhielten. Trotzdem ein paar sehr sehr feine Dinge:
Mit Hary Wetterstein im Cafe Industrie – (das sollte endlich mal online… mal sehen) (Und nochmals vielen Dank an Hary für’s kurzfristige Einspringen!)
Mit Michaela Benyr im Grünbacher Urhof
Ein paar spannende Open Mike-Geschichten, mich sehr gefreut, auch bei Geburtstagen und Jubiläen befreundeter KüsntlerInnen etwas beitragen zu dürfen, und zuletzt (zeitlich, nicht inhaltlich!) “Ihr Rinderlein kommet” in der bunten Kuh

Gelesen
Dies und das, vorwiegend Krimis, nichts merkens- oder bemerkenswertes. Viel im Internet, darunter besseres, das allerdings wegen mehrfachen Wechsels der Bookmarksoftware auch vergessen geblieben sein wird (ein Hurra für unmögliche Tempus-Konstruktionen!). Vorsatz für 2015 (endlich hab ich auch einen Vorsatz): Bessere Bücher lesen und die dann auch wieder auf Goodreads eintragen (und die schlechten auch).

Fliegerei
Ich war als Zuschauer beim Air Race. Und bei der Air Challenge. Oh, und auf der Aero natürlich, aber da fliegt ja nix mehr. Selber bin ich heuer leider weder irgendwo raus- noch mitgeflogen. Also, außer im Airliner, aber das ist ja fad.

Beruflich
Viel unterwegs, Im Zug quer durchs Land. An Bundesländern habe ich nur Tirol ausgelassen, durchgefahren bin ich, aber ausgestiegen nicht. Geschrieben, fotografiert. Sehr froh mit meinen Aufgaben, nicht immer mit meiner Umsetzung der selbigen. Gekämpft und geliefert. Gelobt & kritisiert worden. Zwei Dinger kräftig in den Sand gesetzt. Aber immerhin danach nicht mehrere Wochen unterm Teppich verbracht, wie früher gern.

Privat
Ichweißnichtichweißnicht, Gefühlszeugs mag ich immer weniger ins Netz schreiben. Liegt’s am Netz oder liegt’s an mir? Sagen wir einfach mal so: 2014 war “durchwachsen”. Wunderbare Momente, schlimme Zeiten. Grausame Gedanken, zarte Tage. Es gab schon schlimmere Jahre als dieses, aber es darf ruhig noch etwas besser werden.

Verwunderung des Jahres
Das Stricken wiederentdeckt. Zeitweise geradezu manisch. Nach der Fertigstellung eines ca. 8 Jahre alten Schaltuch-Projekts ein Rotkäppchen-Cape und eine Landschaftsdecke im Schärendesign ermascht, danach an den ersten Pullover seit den 90er-Jahren gesetzt (gemischtes Resultat: Immerhin ist es gelungen, den Pulli nicht 2 Nummern zu groß zu stricken – was man von den Ärmeln nicht sagen kann…), aus den Resten der Deckenwolle eine Schlauchhaube kreiert, eine Tasche aus Filzwolle probiert, und aus den restlichen Resten reichlich Fleckerln für eine zukünftige Patchwork-Decke gesammelt. Derzeit auf der Nadel: Ein Schal aus echt nervig unregelmäßiger, aber wunderschön blau-schwarzer Wolle, und vor allem: Ein Hängekleid aus der schönsten Wolle aller Zeiten. Ich glaub, dazu muss ich demnächst einen eigenen Eintrag schreiben.

Watching TV
Auch das Fernsehen wiederentdeckt, was irgendwie zum Stricken gehört. Wobei, die Überschrift müsste eigentlich “Watching Internet” heißen. Diverse Streaming-Dienste ausprobiert, Netflix wird mir wohl bleiben, Amazon Prime ist schon wieder gekündigt. Flimmit ist cool, weil man auch ohne Abo Einzelfilme “ausleihen” kann. Und Dokumentationen, jede Menge Dokumentationen über alles mögliche und unmögliche auf Documentaryheaven. Oh, und wohlmeinende Menschen haben auch ein paar DVDs in meine Richtung geworfen…

Besonders gern gesehen:
Game of Thrones
Doctor Who
Orange is the new black
Die Afrika-Naturdokus von David Attenborough
Shaun of the Dead
Donnie Darko
Star Trek (ungefähr zum 7. Mal – TNG rocks. DS9 ist im Jänner wieder dran)

Besonders enttäuscht von:
The Matrix (hatte ich vorher tatsächlich nie gesehen)
Sherlock (bei aller Freude am Britischen, die Besserwisserei nervt mit der Zeit immens) (dabei hab ich die Bücher immer gern gelesen)

Oh, und immer wieder Musikfilme, mit niemals endender Begeisterung. The Last Waltz. No Direction Home. I’m Your Man. It Might get Loud. … und noch ein paar!
(ich wollt’ das alles linken, aber ganz ehrlich… ich bin zu faul. Ihr findet es auch so!)

Ärgernisse des Jahres
Dass ich tatsächlich meinen verschütteten Feminismus ausgraben musste. 2014. Vielleicht singt ja doch noch irgendwann mal irgendwer meine Hymne? Und, erinnert sich noch jemand ans Binnen-I?
Dass man immer wieder um naturwissenschaftlich längst Belegtes diskutieren muss, jahimmelarschundzwirn! Es gibt keine Chemtrails, und nein, Impfungen verursachen keinen Autismus. Et cetera. Punkt.

Entzückungen des Jahres
Spaziergänge ins Blaue ( 1, 2, 3 und noch ein paar). Zärtlichkeiten. Der Fotomarathon.

Wie jetzt, keine Fotos?
Doch! Hier!

Und 2015?
Findet statt, da bin ich sicher. Mehr nächstes Jahr hier. Vorausgesetzt, mir fällt kein Dachziegel auf den Kopf.

Jahreswechsel-Interview (mit mir selbst)

Die Journalistin Andrea Sturm spricht mit der Schriftstellerin und Lebenskünstlerin Andrea „sturmwarnung“ Sturm über das vergangene und das kommende Jahr.

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AS: Es ist ein bisschen seltsam, sich beim Gespräch nicht gegenüber sitzen zu können, aber wir werden das schon schaffen. Fangen wir an. Wie war denn 2013 für dich?
stw: Aus dem Bauch heraus würde ich sagen: besch… eiden. Chronologisch… 2013 hat mit der schweren Krankheit einer guten Freundin angefangen, die dann leider gestorben ist. Während ich noch mit dem Gefühl gekämpft habe, dass Menschen sterben, die nicht “alt” sind, haben mich latente finanzielle Probleme sehr akut eingeholt. Und noch bevor ich mich sinnvoll darum kümmern konnte, habe ich die Nachricht erhalten, dass mein Vater schwer krank ist, und bin Hals über Kopf nach Schweden gefahren. Nach einer sehr schweren, intensiven Zeit ist er im August gestorben. Der Tod ist niemals schön, aber dieses Gefühl war noch einmal anders.

AS: Wie meinst du das?
stw: Das ist schwer auszudrücken. Man denkt, man hätte alles begriffen vom Lauf des Lebens, von der Vergänglichkeit und von der Sterblichkeit. Aber wenn es den eigenen unsterblichen Helden der Kindheit betrifft, ist es ein ganz neu scheußliches Erleben. Surreal. Und leider trotzdem wahr.

AS: Das war im August. Wie ging es dann weiter?
stw: Es sind noch andere liebe und gute Menschen gestorben. Wo mir nach allem anderen die Kraft gefehlt hat, das emotional so wahrzunehmen, wie ich es sonst getan hätte. Und ich habe eine langjährige Beziehung beendet. Das war längst fällig, aber trotzdem keine leichte Entscheidung. Der Tod und das Ende von Dingen war einfach sehr präsent in diesem Jahr, so intensiv, dass ich manchmal nur gedacht habe: Und wann erwischt es mich?

AS: Das klingt sehr schwarz und traurig. Ein ganz und gar depressives Jahr?
stw: Das erstaunliche ist, ich habe in den schweren Momenten immer wieder eine Kraft und in gewissem Sinn auch Zärtlichkeit gefunden, in mir und um mich herum,  Dinge, die mir seit vielen Jahren abhanden gekommen waren. Und erleben dürfen, dass es Menschen gibt, denen ich nicht “wurscht” bin. Und auch mein lange eher vermisstes “ich” ist aufgewacht.

AS: Wie meinst du das mit dem “ich”?`Egoismus?
stw: Kann man so sagen, muss man aber nicht. Ich neige dazu, die Gefühle und Erwartungen anderer Menschen wichtiger zu nehmen als meine eigenen, auf allen Ebenen. Das hat sich in den letzten Jahren extrem eingeschlichen, und das ist genau so falsch, wie wenn man sich immer durchsetzen will. Balance ist das Schlüsselwort, aber ohne Mittelmäßigkeit.

AS: Das klingt schwer.
stw: Das ist es auch. Aber die Momente, wo es gelingt, sind sehr gut.

AS: Hat es denn neben diesen schweren persönlichen Erfahrungen auch positive Ereignisse gegeben?
stw: Ja, sehr schöne sogar. Ein großer Erfolg war, dass ich es geschafft habe, mein Buch “Lose Blätter” zu publizieren. Das war ja schon jahrelang geplant, aber ich habe immer wieder Texte gestrichen und neue hinzugefügt, herumeditiert und… gezögert. Im September kam ganz stark der Impuls: Mach jetzt einfach!, und dem bin ich gefolgt. Ich finde, es ist wunderschön geworden. Und dann die CD dazu, “Wortklänge”. Mein Gitarrist und guter Freund Dorian hat einen wesentlichen Anteil daran, dass es die jetzt auch gibt. Danke, Schaefchen!
Beruflich war ich auch sehr zufrieden dieses Jahr. Interessante Aufgaben, ich war viel unterwegs, habe mit ganz wenigen Ausnahmen auch sehr gute Arbeit geleistet. Und finanziell wird es auch besser, langsam aber doch.

AS: Und was hat sich sonst verändert? Ich meine kleine Dinge, die man vielleicht gar nicht wichtig nimmt, die sich so einschleichen?
stw (seufzt): Du meinst so etwas wie die Brille, die ich neuerdings zum Lesen brauche? Ja, das Alter macht vor keinem Halt. Oh, positiver ist: ich habe vor zwei Wochen mit Yoga angefangen. irgendwo müssen die verlorenen Muskeln ja doch noch sein, hoffe ich. Auf einer weniger konkreten Ebene habe ich das Gefühl, dass ich selbstgenügsamer bin – meine Stimmung ist nicht mehr so abhängig von direktem Feedback, ich bin selbstbewusster, suche nicht immer den Fehler bei mir oder die Bestätigung bei anderen. Ob das wohl anhält?

AS: Ich wünsche es dir! Schauen wir einmal in die Zukunft: Hast du Vorsätze für 2014?
stw: Nein, die habe ich nie. Wenn man etwas ändern will, dann soll man gleich damit anfangen, nicht zu irgendeinem fiktiv symbolträchtigen Datum.

AS: Also keine Vorsätze. Erwartungen vielleicht?
stw: Vorsichtige Erwartungen. Sagen wir lieber: Wünsche. Ich wünsch mir, dass ich mehr Kunst machen kann, Lesungen mit meinem Buch, aber auch wieder mehr schreiben, und dass auch musikalisch und bildnerisch die kreative Seite wieder mehr Platz hat. Außerdem wünsche ich mir, dass es beruflich so weitergeht wie im letzten Jahr, bei steigender Finanzkraft. Mal sehen, wie das Leben mit mir und meinen Wünschen umgeht.

AS: Und was ist mit Plänen?
stw: Ein neues Buchprojekt wird gerade aktuell. Ohne allzu viel zu verraten – es hat mit Dorian zu tun, und es wird auch wieder von einer CD begleitet. Vielleicht auch von einer DVD. Dann natürlich – meine eigenen Webseiten wieder frisch zu machen – ein paar davon dümpeln echt nur dahin. Und… ach nein, das ist kein Plan, das ist mehr eine Idee.

AS: Eine Idee?
stw: Ist noch nicht spruchreif. – Sind wir bald fertig? Ich würd jetzt echt gern ein Bier trinken gehen.

AS: Ich auch, machen wir gleich. Aber eine Frage hab ich noch: Gibt es denn Musik zu diesem Jahr? Und Fotos? Gab’s doch sonst immer!
stw: Musik gibt’s, hier im Blog. Fotos nicht so viele, aber vielleicht schieb ich noch ein paar nach. dieser Link müsste eigentlich als 2013-er Slideshow funktionieren. Hoffe ich. Mit dem neuen Flickr kenn ich mich nämlich nicht so ganz aus. Eine Überblicks-Alternative ist das Archiv.

AS: A propos Flickr – was gab’s denn bei dir technisch Neues in 2013?
stw: Ah ja! Das Galaxy Note 2 als Handy mit der Handschriftenerkennung hat mein digitales Leben echt bereichert. Windows 8 am Desktop, recht OK, wenn man dem Ding die Fullscreen-Flausen abgewöhnt. Ansonsten finde ich die fortschreitende Einigelung der “sozialen” Netzwerke echt zum Abgewöhnen, deshalb bin ich auch weniger aktiv, sowohl auf Facebook als auch auf Twitter und G+. Oh, und dann noch ein Macroobjektiv für die DSLR. Das ist schon so vertraut geworden, dass ich das Gefühl habe, es viel länger zu haben. – Was ist jetzt mit dem Bier?

AS: OK, gemma! Ich sag noch: Danke für das Gespräch, und ein wunderbares 2014!
stw: Das wünsche ich dir auch. Und natürlich nur das Allerbeste für alle unsere Freunde und Leser!

Lieblingsmusik 2013

Keine Playlist heuer - stattdessen die (für mich) beeindruckendsten Alben. Entscheidend ist wie üblich nicht das Erscheinungsdatum, sondern was ich in diesem Jahr gehört habe.

Keine Playlist heuer – stattdessen die (für mich) beeindruckendsten Alben. Entscheidend ist wie üblich nicht das Erscheinungsdatum, sondern was ich in diesem Jahr gehört habe. In der Reihenfolge des Drüberstolperns.


Naked Lunch – All is Fever
Musikalisch und textlich surreal, wie die ersten zwei Monate dieses Jahres es für mich waren.

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Son of the Velvet Rat – Red Chamber Music
Warm und weich, nicht sonderlich innovativ, aber perfekte Stimmen und Gitarren in perfektem Mix. Trostmusik, die ich in diesem Jahr immer wieder dringend nötig hatte.

 

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Muse – The Second Law
Psychedelic Rock vom Wunderbarsten. Dunkelbunt und voller Verblüffungen. Immer wieder.

 

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Nick Cave and the bad seeds – Push the sky away
Auch der australische Meister wird älter und elegischer. Damit kann ich verdammt gut leben, solang es so klingt wie auf diesem Album.

 

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Mark Lanegan Band – Blues Funeral
Schwarz, aber voller Power. Die Kraft, die durch den Tunnel trägt. Zartbitter.

 

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Thåström – Som jordgubbarna smakade…
Schwedisches Liedermaching, irgendwo zwischen Hardrock & Chanson. Dort, wo es am besten ist. Anhören, auch ohne schwedisch-Kenntnisse!

Som jordgubbarna smakade… auf Amazon

Webseite


Und was hat eure Ohrn entzückt in diesem Jahr?

Ein wunderbares 2012 wünsche ich uns allen!

Kaum hält man es für möglich und doch ist es schon wieder so weit. Das alte Jahr neigt sich dem Ende zu und ein neues scharrt in den Startlöchern. Höchste Zeit, einander noch einmal unter Einbezug aller denkbaren Laster zuzuprosten!

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Ganz ehrlich: Das, was ich mir für 2011 vorgenommen hatte – mehr Kontakt, mehr Kommunikation, mehr oder weniger schmutzige Lieder bei ein bisschen mehr Kaffee und viel mehr Wein, das hat leider nicht so ganz geklappt. Aber wir sind ja alle hier auf der Welt, um zu lernen – und deshalb nehme ich mir für 2012 gleich noch einmal dasselbe vor – und wenn wir schon dabei sind: Mehr davon!

Wer Lust hat, einen Blick darauf zu werfen, was der Herr Sufi und ich im beinah schon vergangenen Jahr so alles angestellt haben – hier ist die musikalisch untermalte Video-Kurzversion davon. Ganze action-reiche 5 Minuten lang!

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(Wer das Video hier nicht sieht, bitte hier klicken.)

So viele unerzählte Geschichten, so wenig Zeit! – Und weil ich sie (die Zeit!) nicht anhalten kann, bleibt mir nur mehr zu sagen:

Alles Gute für 2012! Ich hoffe, wir sehen uns (wieder)!

Manege frei für 2011!

“Hereinspaziert, meine Damen und Herren, hereinspaziert! Unser neues Programm heißt “2011”! Hier werden Sie sehen, was Sie noch nie gesehen, hören, was Sie noch nie gehört, erleben, was zu träumen Sie nie gewagt haben!”

“Zögern Sie nicht, meine Damen und Herren, die Tickets werden knapp, und die Vorstellung beginnt pünktlich! Greifen Sie jetzt zu, denn das Heute wird morgen nur noch ein Traum von gestern sein! Finden Sie Ihr Glück unter unserem sensationellen fliegenden Schwein!

Der Zirkusdirektor, ein kleines Männchen mit schäbig-buntem Hut, hatte eine große Stimme aber unstete Augen, die hin- und herblinzelten, als traute er seinen eigenen Worten nicht. Dennoch folgte ich ihm in das Zelt, das sehr leer und etwas dunkel wirkte.

2011

“Nehmen Sie Platz, Madame, und genießen Sie die Stille, denn bald wird es hier rund gehen, Sie werden Ihren Augen nicht trauen, Sie werden Ihre Ohren verzückt verdrehen, Sie werden schwindlig werden vor Staunen über das, was Sie erwartet, Sie werden sehen was Sie sehen werden!

Tja, hier sitze ich nun und harre der Dinge, die da kommen mögen. Was steckt unter dem Zirkuszelt mit der großen 2011 darauf? Wird uns der Glamour umgeben, den der Impresario beschworen hat, oder hätten wir doch genauer auf seinen Hut blicken sollen? Wir wissen es nicht, aber bevor das junge Jahr seine Geburtstagskerzen ausbläst, wünsche ich Euch von allem nur das Beste, und davon so viel wie ihr mögt.

Vielleicht sieht man sich ja bald wieder, bei Kaffee oder Wein, in neuen Projekten, ein Stück weit über der Erde im Flieger oder auch außerhalb davon, und gerne auch sonstwo und sonstwie.

Kamele, Mäuse und das eine oder andere Flügeltier sind gesattelt, das Licht geht zurück, und jetzt Pssst! Die Vorstellung beginnt!

Auf ein Neues!

Die besten Wünsche fürs Neue Jahr, und ein guter Vorsatz: Mehr bloggen. Mal sehen, ob er den Weg aller guten Vorsätze geht… :)

Auf ein Neues!

Auf ein Neues!

Dass uns die gebratenen Tauben in den Mund fliegen und die Hunderter nur so auf uns herabregnen werden, kann ich natürlich nicht versprechen – sicher aber ist, dass es auch in den nächsten 365 Tagen wieder rund gehen wird!

In diesem Sinne: Ich wünsche Euch von allem das Beste – Glück, Gesundheit und Reichtum trotz gegenläufiger Tendenz (und mir wünsch ich das natürlich auch. :) )!

Mit Donner und Gloria

Na dann…

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