Der Sufi hat gesagt, ich muss das Bloggen. Also:

Während der Abrissarbeiten an einem Haus spritzt ein Arbeiter Wasser auf die Bruchstellen, um die Staubentwicklung in Grenzen zu halten. Der Wasserschlauch läuft quer über die Straße. Als ein Lieferwagen durch (und damit über den Schlauch) fahren will, ruft und gestikuliert ein anderer Arbeiter, er möge doch warten und – wenn möglich – nicht über den Schlauch fahren.

Der Lieferwagenfahrer (kurbelt das Fenster runter und brüllt): “Wos wüst, Tschusch?”
Der Arbeiter (geht auf den Lieferwagen zu, sehr breitschultrig und mit steinerner Miene – so, dass ich ein paar Schritte zur Seite gehe, um in die unausweichlich scheinende Prügelei nicht involviert zu werden – bleibt aber 2 Meter vor dem Auto stehen und sagt, mit leichtem (slawischen) Akzent): “Ich bin zwar Ausländer, aber ich bin hier zu Hause und arbeite für euch.
Der Lieferwagenfahrer: setzt mehrmals zu einer Antwort an, findet aber keine, zündet sich eine Zigarette an.

Selber war ich in dem Moment zu verblüfft, um auch nur anerkennend zu grinsen. Schade, eigentlich.