Völlig unzusammenhängendes Geplauder


Als ich noch ein Kind war und vom Fliegen träumte, gehörten diese dreieckigen Drachen zu den wenigen wirklich spannenden Dingen, die man auf dem Gebiet im Fernsehen zu Gesicht bekam. Und trotz (in diesem Fall “hoffentlich”!) fehlenden Freifalls würde ich ein solches Dingens auch heute noch gerne ausprobieren (im Gegensatz zB zu einem Paragleiter, der mich überhaupt nicht interessiert).

Derweilen spielen sie auf Arte Die letzte Brücke, einen Film der mich beim ersten Sehen (so irgendwann zwischen 16 & meiner Matura, also 1984 oder 1985) unendlich beeindruckt hat.

”…und sie wusste nichts mehr, nur dass sie helfen musste, und sie ging, ohne zu denken, in der Kolonne mit.”

Dass das heute nicht mehr so ist, könnte an einem Reifungsprozess meinerseits liegen – oder auch daran, dass man damals noch Filme gedreht hat, die zum Anschauen sind. Also nicht zum Nebenbeisehen. Filme, die es nicht nötig hatten, um Aufmerksamkeit zu buhlen, weil der Regisseur keine Ahnung davon hatte, dass dereinst jemand vor einem Computer sitzen würde, mit dem Fernseher im Rücken, und sich nur dann umdrehen würde, wenn der Soundtrack einen erhöhten Aufmerksamkeitsfaktor empfiehlt.

Angenehme Filme waren das, vermutlich auch gute Filme. Nur sehe ich eben nicht hin. Soundtrackbezogen auffallend: Die scheinbar (ja, ich denke, ein “scheinbar” ist hier angebracht & nicht etwa ein “anscheinend”) absichtslose Mischung von deutsch, österreichisch und serbokroatisch.

Um den On-Screen Bereich abzuschließen, sei noch vermerkt, dass es heute Hundstage spielt (22:00, ORF 1), und dass ich morgen zum ersten Mal nach urdenklichen Zeiten wieder ins Kino zu gehen beabsichtige, um Crouching Tiger, Hidden Dragon wiederzusehen.

Im übrigen bliebe noch anzumerken, dass ich beabsichtige, mir jetzt zum ersten Mal seit Sommerienbruch eine richtige Suppe zu kochen – …und der Rest muss bis später warten.


Schreibe ein Kommentar.