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Wetterumschwung (Journal #71)

Schlaf wird überbewertet, Arbeit aber auch. Mein Hirn schwimmt so gemütlich in all den kreativen Möglichkeiten, dass es auf Taten ganz verzichten kann. Es ist aber auch ein Kreuz, wenn sich Hormone einerseits und unangebrachte Urlaubsstimmung andererseits ein warmweiches, aber labiles Stelldichein in der Bauchgegend geben. Da hülfe nur ein unbestechlicher Feldwebel im Kopf, aber der meinige Solche ist schon vor Jahrzehnten in die Wüste ausgewandert. Und dabei wäre doch das kühle Regenwetter die beste Voraussetzung für Leistungen aller Art. Ich schaue noch einmal auf die To-Do-Liste, einmal auf den unaufgeräumten Schreibtisch. Ich seufze. Ich mache mir noch einen Kaffee.

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