So ein Feiertag ist hervorragend geeignet zum Arbeiten. Dann, Freitags, ein bisschen in die Stadt. Alte Freunde wollen besucht werden, und anschließend locken dort feine Whiskys. Das ist nicht das reine Vergnügen, sondern harte Arbeit. Findet der Sufi. Ich dagegen habe mich vor allem blendend unterhalten. Man trifft nicht alle Tage Leute, mit denen man über Musik reden kann.

Der Samstag soll dem Draußen gewidmet sein, was sich als schwierig erweist, weil wir erst einmal in den Tag hinen schlafen. Kein Wunder. Dann aber, sozusagen als Aufwärmrunde, eine Donau, mehr silbrig als blau, und die Ausflugsboote, ziehen sehnsuchtsgetrieben flußaufwärts. Ich würde jetzt gerne von der Musik erzählen, die am Ufer unsere Seelen rührte, während auf den Decks die Menschen tanzten und flanierten, aber leider, die Motoren waren zu laut. Wußte gar nicht, dass Sehnsucht soviel Lärm macht.

Unsere Füße auch, in den Blättergedichten auf dem Weg, gelb und rot und dann ganz schnell erstaunlich dunkel, was soll man da machen, da hilft nur heim und warm.

Sonntagsträume und endlich wieder fliegen, so richtig und nicht nur im Kopf. Wenn dieser Traum nicht wäre, der nicht wahr sein darf, aber so einfach ist das nicht, nicht so einfach zu erfahren. Bleib ruhig, bleibe ruhig mein Kind und spring, hinein in dieses Licht das dich trägt, das Licht aus Gold und Blau und Weiß, nichts anderes zählt und das ist gut.

Zu früh, viel zu früh wird aus der Honigfeuersonne eine Dunkelheit, und die erträgt sich leichter wenn man schwitzt. Das tollste an der Sauna aber ist der Swimmingpool, der kalte, im Freien, in den man sich auch im November gerne wirft. Wenn dann später auch noch ein Feuer im Kamin brennt und sich die nackten Zehen in der Wärme räkeln, kommt dieses Buch gerade recht.

Und heimkommen ist gut, auch wenn der elektrische Kamin erst angeheizt werden muss, ist heimkommen gut, wenn man empfangen wird davon und davon und davon*.

So kann der Winter bleiben, meinetwegen.

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